Chrysantheme (Chrysanthemum): Probleme erkennen
Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Die NC State Extension schreibt, dass der Kontakt mit dem Laub bei manchen Menschen leichte Ausschläge hervorrufen kann, setzt das Feld Kontaktdermatitis auf Ja und nennt unter den giftigen Bestandteilen die Pyrethrine.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.
Alle möglichen Ursachen
Sie können auch direkt zu einer Ursache springen.
- Zu viel Wasser / Wurzelfäule
- Zu wenig Wasser
- Zu wenig Licht (Vergeilen und wenig Blüten)
- Schrumpeln und Abfallen der Knospen
- Flecken oder Fäule an der Blüte (Pilz)
- Die Blüten sind vorbei, erneutes Blühen (ehrlicher Leitfaden)
- Blattflecken (Pilz)
- Natürliches Vergilben unterer Blätter (kein Problem)
- Nährstoffmangel
- Blattschäden und Sonne
- Schädlinge (Blattläuse / Thripse / Spinnmilben / Netzwanzen)
Standort-Hinweis: Der RHS schreibt für diese Art einen warmen, geschützten und sonnigen Standort; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt sich das. Licht: Die NC State Extension nennt volle Sonne (6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag), und das ist die einzige Stufe. Temperatur: Der RHS schreibt, dass die meisten winterharten Chrysanthemen mindestens bis -5 °C (in der Quelle 23 °F) überstehen; für die Überwinterung im Topf verlangt er einen frostfreien und hellen Platz mit mindestens 4 °C. ⚠ Im Eintrag der NC State Extension fehlen die Rubriken Luftfeuchtigkeit, Gießen, Temperatur, Dünger und Photoperiode vollständig; diese Seite nennt für diese Art weder eine Photoperiode noch einen Feuchtewert. Gießen: Der RHS gibt die Regel so an, die Erde oder das Substrat nie vollständig austrocknen zu lassen, aber ebenso nicht zu viel zu gießen, denn Chrysanthemen mögen keine Staunässe. Machen Sie die Blüten nicht nass (Pilz). Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Die NC State Extension schreibt, dass der Kontakt mit dem Laub bei manchen Menschen leichte Ausschläge hervorrufen kann, und nennt unter den giftigen Bestandteilen die Pyrethrine.
Zu viel Wasser / Wurzelfäule
In dauerhaft nasser Erde faulen die Wurzeln; die Anzeichen sind Vergilben, sich einrollende Blätter, Herunterhängen und Blattfall. Der RHS schreibt, dass Chrysanthemen Staunässe nicht mögen.
Was Sie tun können
- Gießen Sie weniger und warten Sie, bis die Erde wieder Luft bekommt. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen. Der RHS gibt die Gießregel so an: Lassen Sie die Erde oder das Substrat NIE vollständig austrocknen, achten Sie aber ebenso darauf, nicht zu viel zu gießen, denn Chrysanthemen mögen keine Staunässe.
- Sind die Wurzeln braun und weich: Nehmen Sie die Pflanze heraus, schneiden Sie die faulen Wurzeln mit einem sauberen (mit Alkohol abgewischten) Werkzeug ab (tragen Sie Handschuhe) und setzen Sie sie in frische, gut abziehende Erde.
- Nehmen Sie einen weiten Topf mit Abzugsloch; gießen Sie regelmäßig, aber maßvoll.
Zu wenig Wasser
Trocknet die Erde zu stark aus, erschlafft die Chrysantheme, die Blätter vergilben und die Blüten verwelken früh. Der RHS gibt die Gießregel so an: Lassen Sie die Erde oder das Substrat nie vollständig austrocknen, achten Sie aber ebenso darauf, nicht zu viel zu gießen.
Was Sie tun können
- Durchfeuchten Sie die Erde gründlich mit reichlich Wasser und gießen Sie den Überschuss ab; die Pflanze erholt sich meist.
- Gießen Sie danach regelmäßig. Der RHS gibt die Gießregel so an: Lassen Sie die Erde oder das Substrat nie vollständig austrocknen, achten Sie aber ebenso darauf, nicht zu viel zu gießen, denn Chrysanthemen mögen keine Staunässe.
- Kommt das Erschlaffen zusammen mit nasser Erde vor, ist es nicht zu wenig, sondern zu viel Wasser oder bereits Fäule; sehen Sie sich die Erde an.
Zu wenig Licht (Vergeilen und wenig Blüten)
Die NC State Extension nennt für diese Art volle Sonne (6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag), und das ist die einzige Stufe; auch der RHS schreibt einen warmen, geschützten und SONNIGEN Standort. Bei zu wenig Licht ziehen sich die Stiele in die Länge und werden dünn, die Pflanze wird schwach und blüht wenig oder gar nicht.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze an einen sehr hellen Platz; die NC State Extension nennt für diese Art volle Sonne mit 6 Stunden und mehr direkter Sonne am Tag.
- Drehen Sie den Topf hin und wieder, damit sie gleichmäßig wächst.
- Ist der Raum dunkel, helfen Sie mit einer Pflanzenlampe nach.
Mehr dazu: Zu wenig Licht: Warum Pflanzen vergeilen und was hilft
Schrumpeln und Abfallen der Knospen
Dass Knospen schrumpeln und abfallen, ohne sich zu öffnen, kommt meist von unbeständigen Bedingungen: plötzliche Licht- oder Temperaturwechsel und unregelmäßiges Gießen (zu viel oder zu wenig) setzen die Knospen unter Stress.
Was Sie tun können
- Halten Sie die Pflanze an einem festen, sehr hellen und kühlen Platz; wechseln Sie Standort und Bedingungen nicht häufig.
- Bringen Sie das Gießen in Ordnung. Der RHS gibt die Gießregel so an: Lassen Sie die Erde oder das Substrat nie vollständig austrocknen, achten Sie aber ebenso darauf, nicht zu viel zu gießen.
- Halten Sie sie vom Luftstrom der Heizung oder der Klimaanlage und von plötzlichen Temperaturwechseln fern.
Flecken oder Fäule an der Blüte (Pilz)
Braune Flecken und Fäule an den Blüten sind meist pilzlich verursacht; stehende feuchte Luft, schlechte Luftbewegung und das Benetzen der Blüten von oben begünstigen das.
Was Sie tun können
- Sorgen Sie für mehr Luftbewegung (stellen Sie die Pflanzen nicht zu dicht); machen Sie Blüten und Blätter nicht nass, gießen Sie nur auf die Erde.
- Entfernen Sie betroffene Blüten oder Blätter mit einem sauberen Werkzeug (tragen Sie Handschuhe).
- Holen Sie die Pflanze aus einer feuchten oder geschlossenen Umgebung an einen luftigeren Platz; breitet es sich aus, fragen Sie bei einer Fachperson nach.
Die Blüten sind vorbei, erneutes Blühen (ehrlicher Leitfaden)
Topfchrysanthemen aus dem Blumenhandel werden mit Wachstumshemmern und unter forcierten Bedingungen gezogen; deshalb ist es schwer, in der Wohnung dieselbe üppige Blüte noch einmal zu bekommen. Dass die Blüte vorbei ist, heißt nicht, dass die Pflanze stirbt.
Was Sie tun können
- Schneiden Sie die Stiele zurück, wenn die Blüten verwelkt sind (räumen Sie vertrocknete Blätter und Stiele weg).
- Passt das Klima, pflanzen Sie sie nach draußen oder in den Garten; der RHS schreibt, dass die meisten winterharten Chrysanthemen mindestens bis -5 °C (in der Quelle 23 °F) überstehen. Überwintern Sie sie im Topf, verlangt dieselbe Quelle einen frostfreien und hellen Platz mit mindestens 4 °C.
- Halten Sie sie drinnen, geben Sie viel Licht und maßvoll Wasser; der Wuchs wird lockerer und die Blüte schwächer (rechnen Sie damit).
- Für einen allgemeinen Rückschnitt eignet sich das Frühjahr (Mai).
Blattflecken (Pilz)
Braune oder schwarze Flecken am Blatt können pilzlich verursacht sein; stehende feuchte Luft, schlechte Luftbewegung und nasse Blätter beschleunigen die Ausbreitung.
Was Sie tun können
- Entfernen Sie betroffene Blätter mit einem sauberen (mit Alkohol abgewischten) Werkzeug.
- Sorgen Sie für mehr Luftbewegung und machen Sie das Blatt nicht nass (gießen Sie nur auf die Erde).
- Stellen Sie die Pflanze getrennt auf; breitet es sich aus, fragen Sie bei einer Fachperson nach.
Natürliches Vergilben unterer Blätter (kein Problem)
Dass hin und wieder eines oder zwei der untersten, ältesten Blätter vergilben, ist normal; die Pflanze steckt ihre Kraft in den neuen Austrieb und in die Blüten.
Was Sie tun können
- Vergilbt nur hin und wieder ein unteres oder altes Blatt und wirkt die Pflanze insgesamt kräftig, ist nichts zu tun.
- Nehmen Sie das vergilbte Blatt mit einem sauberen Werkzeug an der Basis ab.
- Vergilben viele Blätter gleichzeitig und ist die Erde nass, ist das nicht natürlich; prüfen Sie dann, ob zu viel gegossen wurde.
Nährstoffmangel
Die Chrysantheme wächst schnell; die NC State Extension gibt die Wuchsgeschwindigkeit als schnell an. Sind die Nährstoffe aufgebraucht, können die Blätter blass werden, und Wuchs und Blüte lassen nach.
Was Sie tun können
- Der RHS nennt für Chrysanthemen im Topf einen organischen flüssigen Algendünger und schreibt, während der Blüte auf einen kaliumbetonten Dünger (als Beispiel Tomatendünger) zu wechseln. ⚠ Dieselbe Quelle nennt keine Menge und keinen Rhythmus; diese Seite nennt deshalb auch keine, halten Sie sich an die Angaben auf der Packung. Gießen Sie vor dem Düngen die Erde an, damit die Wurzeln nicht verbrennen.
- Steht die Pflanze lange in derselben Erde oder im selben Topf, setzen Sie sie mit frischer Erde in einen weiteren Topf um.
- Düngen Sie nicht zu viel; ein ausgewogener und maßvoller Dünger genügt.
Blattschäden und Sonne
⚠ Sonnenbrand wird bei dieser Art in den Quellen nicht behandelt; im Gegenteil nennt die NC State Extension für diese Art VOLLE SONNE (6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag), und der RHS schreibt einen warmen, geschützten und sonnigen Standort. Diese Seite nennt für diese Art weder eine Schwelle noch eine Dauer für Sonnenbrand. Sehen Sie bei blassen, trockenen und braunen Flecken am Blatt zuerst beim Gießen und bei Blattfleckenkrankheiten nach.
Was Sie tun können
- Schließen Sie andere Ursachen aus, bevor Sie das Licht verringern: den Gießrhythmus und Blattfleckenkrankheiten. Die Quellen wollen für diese Art viel Sonne.
- Der RHS schreibt einen warmen, geschützten und sonnigen Standort; halten Sie die Pflanze unter diesen Bedingungen.
- Nehmen Sie geschädigte Blätter mit einem sauberen Werkzeug ab; geschädigtes Gewebe kommt nicht zurück.
Schädlinge (Blattläuse / Thripse / Spinnmilben / Netzwanzen)
Die NC State Extension bezeichnet Insektenprobleme bei dieser Art als GELEGENTLICHE Probleme und nennt vier: Blattläuse, Thripse, Spinnmilben und Netzwanzen. (Die einschränkende Formulierung der Quelle ist beibehalten.) ⚠ Die Quelle ordnet sie nicht nach Häufigkeit, und diese Seite ordnet sie deshalb auch nicht.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf; kontrollieren Sie Triebspitzen und Blattunterseiten regelmäßig.
- Spülen Sie Blattläuse und Spinnmilben mit einem kräftigen Wasserstrahl ab oder wischen Sie sie mit einem feuchten Tuch weg.
- Entfernen Sie Blätter mit Minierspuren; erhöhen Sie gegen Spinnmilben die Luftfeuchtigkeit etwas.
- Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.
Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung
Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.
← Chrysanthemen-Pflege (Chrysanthemum): Standort, Gießen, Giftigkeit
Quellen
- NC State Extension · Chrysanthemum × morifolium (volle Sonne, einzige Stufe; Wuchs schnell; der Kontakt mit dem Laub ruft bei manchen leichte Ausschläge hervor, Kontaktdermatitis Ja, Pyrethrine; Blattläuse, Thripse, Spinnmilben und Netzwanzen treten gelegentlich auf)
- RHS · Chrysanthemum growing guide (die Erde nie vollständig austrocknen lassen, aber auch nicht zu viel gießen; warmer, geschützter, sonniger Standort; übersteht mindestens -5 °C, Überwinterung frostfrei und hell bei mindestens 4 °C; im Topf Algendünger, während der Blüte kaliumbetont)
- ASPCA · Chrysanthemum (giftig für Katzen, Hunde und Pferde)