Schwertfarn (Nephrolepis exaltata): Probleme erkennen

Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Das ist ein Farn; die meisten Probleme haben mit dem Gleichgewicht von Luftfeuchtigkeit und Wassergabe zu tun.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.

1) In welchem Bereich liegt das Problem?

Alle möglichen Ursachen

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Standort-Hinweis: Die NC State Extension nennt für diesen Farn 16 bis 21 °C (in der Quelle 60 bis 70 °F); je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt sich das. Luftfeuchtigkeit: Dieselbe Quelle schreibt, dass der Farn hohe Luftfeuchtigkeit braucht, und nennt zwei Wege, die Nähe zu einem feuchteren Raum wie Küche oder Bad oder eine Schale mit nassen Kieseln; ⚠ über die Kies-Schale besteht Uneinigkeit mit der Penn State Extension, und diese Seite entscheidet nicht. Licht: ⚠ Dieselbe Quelle verwendet zwei verschiedene Formulierungen, im Steckbrief gesprenkeltes Licht und tiefer Schatten, im Fließtext helles indirektes Licht. Gießen: Die Erde feucht halten und nie ganz austrocknen lassen; im Winter weniger gießen, weil die Pflanze ruht, denn zu viel Wasser kann zu Wurzelfäule führen. Die braunen Pünktchen auf der Blattunterseite sind Sporenbehälter, keine Krankheit.

Trockene Luft

Die NC State Extension schreibt, dass dieser Farn hohe Luftfeuchtigkeit braucht. Sinkt die Luftfeuchtigkeit, werden die Spitzen der Fiederblättchen braun und brüchig, und die Pflanze wirft in großer Zahl Blätter ab. Im Winter neben der Heizung ist das Risiko am größten.

Was Sie tun können

  1. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit. Die NC State Extension nennt dafür zwei Wege: die Pflanze in die Nähe eines feuchteren Raums wie Küche oder Bad zu stellen, oder sie auf eine Schale mit nassen Kieseln zu setzen. ⚠ Hier sind sich zwei Einrichtungen nicht einig: Die Seite Trockene Luft hält die Kies-Schale nach der Penn State Extension für die Raumluft für wirkungslos. Diese Seite gibt beide Angaben wieder und entscheidet nicht zwischen ihnen. Wollen Sie die Feuchte sicher anheben, nehmen Sie einen Luftbefeuchter.
  2. Halten Sie die Pflanze von trockener Heizungsluft und von Klimaanlagen fern. ⚠ Das Besprühen der Blätter empfiehlt diese Seite nicht: Unter den zwei Wegen, die die NC State Extension nennt, kommt Besprühen nicht vor, und die Penn State Extension hält es für die Raumluft für wirkungslos.
  3. Räumen Sie braune, brüchige Fiederblättchen weg; stimmt die Luftfeuchtigkeit wieder, kommt der neue Austrieb gesund und voll nach.

Mehr dazu: Trockene Luft: Warum Blattspitzen vertrocknen und was wirklich hilft

Zu wenig Wasser (Austrocknen)

Der Schwertfarn verträgt kein Austrocknen; wird die Erde zu trocken, werden die Fiederblättchen rasch braun und brüchig und fallen ab. Die NC State Extension schreibt für diesen Farn, die Erde feucht zu halten und sie NIE ganz austrocknen zu lassen; dieselbe Quelle schreibt, im WINTER weniger zu gießen, weil die Pflanze dann ruht, und dass zu viel Wasser zu Wurzelfäule führen kann.

Was Sie tun können

  1. Durchfeuchten Sie die Erde gründlich mit reichlich Wasser und gießen Sie den Überschuss ab; ist sie sehr trocken, können Sie den Topf einige Minuten in ein Gefäß mit Wasser stellen, damit er von unten aufsaugt.
  2. Halten Sie die Erde danach dauerhaft leicht feucht. Die NC State Extension schreibt, die Erde nie ganz austrocknen zu lassen, im Winter aber weniger zu gießen, weil die Pflanze dann ruht.
  3. Nehmen Sie abgestorbene, brüchige Fiederblättchen ab; sind die Wurzeln lebendig, treibt die Pflanze von unten neu aus.

Zu viel Wasser / Wurzelfäule

Dauerhaft nasse Erde lässt die Wurzeln faulen; die Anzeichen sind vergilbende Blätter, Weichwerden an der Basis und säuerlich riechende Erde. Die NC State Extension schreibt, dass zu viel Wasser zu Wurzelfäule führen kann und dass im Winter weniger gegossen werden soll, weil die Pflanze dann ruht. Auch wenn diese Pflanze Feuchtigkeit mag, will sie keinen Sumpf.

Was Sie tun können

  1. Gießen Sie weniger; warten Sie, bis die Erdoberfläche abzutrocknen beginnt. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen.
  2. Vergewissern Sie sich, dass der Topf ein Abzugsloch hat; die Erde soll luftig und gut abziehend sein.
  3. Sind die Wurzeln braun und weich, nehmen Sie die Pflanze heraus, schneiden Sie die faulen Wurzeln mit einem sauberen Werkzeug ab und setzen Sie sie in frische, feuchte Erde.

Schock durch Standortwechsel (neu umgestellt)

Der Schwertfarn reagiert empfindlich auf einen Wechsel von Standort und Umgebung; eine neu gekaufte oder umgestellte Pflanze kann in den ersten Wochen nach dem Wechsel aus der Gärtnerei in die Wohnung in großer Zahl Blätter abwerfen. Das ist eine Reaktion auf den Unterschied in Luftfeuchtigkeit und Licht.

Was Sie tun können

  1. Suchen Sie der Pflanze einen festen, passenden Platz und wechseln Sie ihn nicht häufig.
  2. Halten Sie die Luftfeuchtigkeit hoch und die Erde leicht feucht, um die Bedingungen auszugleichen; innerhalb einiger Wochen gewöhnt sie sich ein und treibt neu aus.
  3. Düngen Sie in dieser Zeit nicht; warten Sie erst die Erholung ab.

Kälteschaden

Kälte und Zugluft führen beim Schwertfarn zu Welken, Dunkelwerden und Blattfall. Die NC State Extension nennt für diesen Farn 16 bis 21 °C (in der Quelle 60 bis 70 °F). ⚠ Dass die feinen Fiederblättchen das Gewebe sind, das am schnellsten auf Kälte reagiert, steht in den Quellen nicht; diese Seite stellt eine solche Reihenfolge nicht auf.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze weg von kaltem Fensterglas, von Zugluft an der Tür und vom Luftstrom der Klimaanlage; die NC State Extension nennt für diesen Farn 16 bis 21 °C (60 bis 70 °F).
  2. Holen Sie sie im Winter vom Fensterbrett herein; setzen Sie sie aber auch nicht dem direkten warmen, trockenen Luftstrom der Heizung aus.
  3. Nehmen Sie geschädigte Blätter ab; wird es wieder wärmer, kommt der neue Austrieb gesund nach.

Zu wenig Licht (Ausbleichen, kümmerlicher Wuchs)

⚠ Die NC State Extension beschreibt das Licht für diese Art auf zwei verschiedene Weisen: in den Steckbriefangaben gesprenkeltes Licht und tiefer Schatten (weniger als 2 Stunden direkte Sonne am Tag), im Fließtext dagegen helles indirektes Licht. Diese Seite gibt beides wieder. An einem sehr dunklen Platz wird die Pflanze licht und kümmerlich.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze an einen helleren Platz mit indirektem Licht (etwa an ein Ost- oder Westfenster); meiden Sie die direkte Sonne.
  2. Drehen Sie den Topf hin und wieder, damit sie gleichmäßig wächst.
  3. Stimmt das Licht wieder, kommt der neue Austrieb voller nach.

Mehr dazu: Zu wenig Licht: Warum Pflanzen vergeilen und was hilft

Sonnenbrand (direkte Sonne)

Der Schwertfarn ist für harte direkte Sonne nicht geeignet; die NC State Extension nennt in den Steckbriefangaben gesprenkeltes Licht und tiefen Schatten. Starkes Licht lässt die zarten Fiederblättchen ausbleichen und vertrocknen.

Was Sie tun können

  1. Nehmen Sie die Pflanze aus der direkten Sonne und stellen Sie sie in helles, aber indirektes Licht, oder mildern Sie das Licht mit einem dünnen Vorhang.
  2. Gewöhnen Sie sie schrittweise an, wenn Sie sie aus dem Schatten in die Sonne stellen.
  3. Verbrannte Fiederblättchen kommen nicht zurück; Sie können sie sauber abnehmen.

Mehr dazu: Sonnenbrand an Blättern: erkennen und vom Krankheitsfleck unterscheiden

Braune Pünktchen auf der Blattunterseite (kein Problem)

Sehen Sie auf der Unterseite der Fiederblättchen in Reihen angeordnete braune Pünktchen, sind das keine Krankheit und keine Schädlinge, sondern die Sporenbehälter des Farns. Der Schwertfarn blüht nicht, er vermehrt sich über Sporen; das ist völlig natürlich und ein Zeichen für eine gesunde Pflanze.

Was Sie tun können

  1. Es ist nichts zu tun; das ist die Fortpflanzungsstruktur.
  2. Sitzen die Pünktchen in ordentlichen Reihen auf der Blattunterseite, sind es Sporen. Gibt es dagegen auf der Blattoberseite unregelmäßige, erhabene oder klebrige Flecken, kann es ein Schädling sein.
  3. Sind Sie unsicher, sehen Sie im Abschnitt zu Schädlingen nach, ob es feine Gespinste, watteartige Nester oder klebrigen Belag gibt.

Zu viel Dünger / Salz (braun werdende Spitzen)

Farne haben empfindliche Wurzeln; zu viel Dünger lässt Salze in der Erde zurück und verbrennt die Spitzen der Fiederblättchen.

Was Sie tun können

  1. Hören Sie mit dem Düngen auf; lassen Sie einige Minuten sauberes Wasser durch den Topf laufen und die angesammelten Salze über das Abzugsloch ausspülen.
  2. Düngen Sie nur in der Wachstumszeit; im Winter gar nicht. ⚠ Eine Menge und einen Rhythmus für den Dünger nennen die Quellen nicht, und diese Seite nennt deshalb keine; halten Sie sich an die Angaben auf der Packung.
  3. Braun gewordene Spitzen können Sie sauber abnehmen.

Mehr dazu: Düngersalz im Topf: Warum Blattspitzen braun werden

Schädlinge (Wollläuse / Spinnmilben / Schildläuse)

Am Schwertfarn treten watteartige weiße Nester (Wollläuse), bei trockener Luft feine Gespinste mit sprenkeliger Aufhellung (Spinnmilben) und klebrige Rückstände hinterlassende Schildläuse auf. Trockene Luft erhöht das Risiko für Spinnmilben.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf; das dichte, volle Laub kann Schädlinge verbergen, sehen Sie deshalb sorgfältig nach.
  2. Spülen Sie die Blätter vorsichtig mit Wasser ab oder wischen Sie sie mit einem feuchten Tuch; nehmen Sie sichtbare Schädlinge herunter.
  3. Erhöhen Sie gegen Spinnmilben die Luftfeuchtigkeit (diese Pflanze mag ohnehin Feuchtigkeit, es nützt beiden).
  4. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.

Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung

Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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Quellen