Schefflera-Pflege (Heptapleurum arboricola): Licht, Gießen, Giftigkeit

Schefflera (Heptapleurum arboricola) im Topf, glänzend grüne Fiederblättchen in Schirmform
· Bild: Schefflera arboricola, Ryszard Zaleski / Pexels (Pexels) · Pexels

Aktualisiert: 17. August 2026

Pflanzensteckbrief
Licht Hell indirekt
Wasserbedarf Mittel
Schwierigkeit Einfach
Für Haustiere sicher? Giftig

Beide hier ausgewerteten Quellen ordnen die Schefflera der Familie Araliaceae zu. Die NC State Extension führt als gebräuchliche Namen Dwarf Schefflera, Dwarf Umbrella Tree, Hawaiian Umbrella Tree, Octopus Tree, Parasol Plant, Umbrella Plant und Umbrella Tree.

Zwei Angaben bestimmen diese Seite, und beide stehen so in den Quellen: Beide stufen die Pflanze als giftig für Hunde und Katzen ein und nennen Calciumoxalatkristalle, und die NC State Extension führt die Art heute unter einem anderen Gattungsnamen als die ASPCA.

Vier Namen für eine Pflanze

Das ist hier keine Fußnote, denn die Umbenennung betrifft die Gattung, nicht nur die Art:

woName
NC State Extension, akzeptierter NameHeptapleurum arboricola
NC State Extension, früherer NameSchefflera arboricola
ASPCASchefflera
Steckbrief dieser WebsiteSchefflera arboricola

⚠ Selbst die Adresse des Eintrags der NC State Extension trägt weiterhin den alten Namen, während die Seite den neuen als akzeptiert führt.

Diese Angaben werden hier nicht zu einer verrechnet. Der deutsche Handelsname bleibt Schefflera; jede Aussage auf dieser Seite trägt die Quelle, aus der sie stammt.

Giftigkeit

Bei dieser Art zeigen beide Quellen in dieselbe Richtung, und sie nennen sogar denselben Giftstoff.

Was die ASPCA sagt: giftig für Hunde und giftig für Katzen. Giftstoff: Calciumoxalatkristalle. Anzeichen: Reizung im Mund, starkes Brennen und Reizung von Mund, Lippen und Zunge, vermehrter Speichelfluss, Erbrechen und Schluckbeschwerden.

Was die NC State Extension sagt: ein Abschnitt zur Giftigkeit mit dem Schweregrad niedrig. Giftstoff: Calciumoxalatkristalle. Kontaktdermatitis: ja. Betroffene Pflanzenteile: Blätter und Pflanzensaft. Im Text steht: Die Pflanze ist schädlich für Katzen und Hunde, wenn Blätter gekaut werden. Die starke Reizung von Mund und Rachen führe zu vermehrtem Speichelfluss, Schluckbeschwerden und Erbrechen. Und zum Menschen: Der Saft kann bei Menschen mit empfindlicher Haut reizend wirken.

Pferde führt keine der beiden Quellen auf, weder als giftig noch als ungiftig. Das ist eine Leerstelle, und diese Seite macht über Pferde keine Aussage.

🔴 Die Schutzmaßnahme steht in der Quelle selbst, sie ist nicht die Einschätzung dieser Website: Die NC State Extension schreibt Verwenden Sie vorsichtshalber Handschuhe.

Im Pflanzensteckbrief über diesem Text steht bei Für Haustiere sicher? der Eintrag Giftig.

Wirkt ein Tier krank, nachdem es an der Pflanze gefressen hat, wenden Sie sich an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt. Geht es um einen Menschen, ist das für Ihr Bundesland zuständige Giftinformationszentrum die richtige Adresse. Diese Seite nennt keine Mengen und keine Gegenmittel.

Licht

Die NC State Extension ordnet der Art drei Lichtstufen zu, und zwei davon sind in der Quelle über Stunden direkter Sonne definiert:

  • Geflecktes Sonnenlicht (Dappled Sunlight): Schatten durch ein Kronendach über den ganzen Tag.
  • Tiefer Schatten (Deep shade): weniger als zwei Stunden bis gar keine direkte Sonne.
  • Halbschatten (Partial Shade): zwei bis sechs Stunden direkte Sonne am Tag.

Im Pflanzensteckbrief über diesem Text steht bei Licht dagegen Hell indirekt; dieser Eintrag stammt aus der artenübergreifenden Datenbasis dieser Website und ist in allen vier Sprachfassungen derselbe. Die Angaben gehen auseinander, und diese Seite gibt beide an.

Dass die Triebe bei zu wenig Licht lang und kahl werden, steht für diese Art in keiner der hier ausgewerteten Quellen. Was die Quelle zum Blattfall sagt, steht im nächsten Abschnitt und hat eine andere Ursache.

Wie Sie einen dunklen Standort einordnen, steht auf der Seite Wenig Licht; was ein zu heller Platz an Blättern anrichtet, behandelt die Seite Sonnenbrand an Blättern.

Gießen

Die NC State Extension nennt keinen Gießabstand in Tagen, sondern einen Ablauf: Lassen Sie die Erde abtrocknen und durchdringen Sie sie dann gründlich mit Wasser. Als Bodenverhältnisse nennt dieselbe Quelle guten Wasserabzug und feucht.

Zum Blattfall macht sie eine Angabe, die beide Fehlerrichtungen zugleich nennt: Ist die Erde zu nass oder zu trocken, fallen die Blätter ab. Welche der beiden Richtungen vorliegt, sagt das abfallende Laub also nicht; prüfen Sie deshalb die Erde, bevor Sie gießen.

Lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und den Topf nicht im Wasser stehen; ein Abzugsloch ist die Voraussetzung dafür. Das ist eine eigene Einschätzung dieser Website.

Im Pflanzensteckbrief über diesem Text steht bei Wasserbedarf Mittel.

Temperatur

Die NC State Extension macht zur Temperatur eine Angabe, und sie ist als Bedingung formuliert: dass die Temperaturen nicht unter 60 Grad Fahrenheit fallen, also nicht unter etwa 15,5 °C.

Eine Spanne für den normalen Standort nennt für diese Art keine der hier ausgewerteten Quellen, und diese Seite nennt deshalb keine.

Luftfeuchtigkeit

Die NC State Extension schreibt, die Pflanze möge hohe Luftfeuchtigkeit und ein gut durchlässiges, humusreiches Substrat.

Einen Prozentwert nennt sie nicht, und ein Mittel zum Anheben der Luftfeuchtigkeit empfiehlt sie für diese Art nicht. Diese Seite nennt deshalb weder das eine noch das andere. In der Heizperiode von Oktober bis April sinkt die Luftfeuchte in Innenräumen regelmäßig deutlich ab; stellen Sie die Pflanze nicht direkt über einen Heizkörper.

Substrat und Topf

Die NC State Extension nennt als Bodenarten Ton, Lehm beziehungsweise Schluff und Sand, als Bodenverhältnisse guten Wasserabzug und feucht und als pH-Wert sauer bis neutral.

Torffreie Blumenerde und Perlit bekommen Sie im Baumarkt und im Gartencenter. Ein Mischungsverhältnis für diese Art nennt keine der hier ausgewerteten Quellen, und diese Seite nennt deshalb keines.

Düngen

Für diese Art nennt keine der hier ausgewerteten Quellen einen Dünger, eine Menge oder einen Rhythmus, und diese Seite nennt deshalb nichts davon.

Im Winter wird nicht gedüngt; das Gartenbau-Wiki Hortipendium begründet das für Zimmerpflanzen allgemein damit, dass im Winter zu wenig Licht vorhanden ist. Was zu viel Dünger an der Erdoberfläche und an den Blatträndern hinterlässt, behandelt mit eigenen Quellen die Seite Düngersalz.

Wuchs, Größe und Vermehrung

Die NC State Extension nennt als Pflegeaufwand niedrig und als Wachstum mittel; im Pflanzensteckbrief über diesem Text steht bei Schwierigkeit Einfach.

Als Maße nennt dieselbe Quelle 3 bis 7,6 m Höhe und 1,2 bis 2,4 m Breite (in der Quelle 10 bis 25 und 4 bis 8 Fuß). Eine gesonderte Angabe für die Zimmerkultur enthält der Eintrag nicht, und diese Seite gibt keine an.

Zur Vermehrung nennt die Quelle zwei Methoden: Aussaat und Stecklinge von Trieben. Eine Anleitung dazu steht dort nicht, und diese Seite gibt deshalb keine.

Häufige Probleme

Die NC State Extension nennt für diese Art drei Schädlinge, und sie schreibt dazu, diese könnten ein ernstes Problem werden. Zu Krankheiten schreibt dieselbe Quelle: keine ernsten Krankheitsprobleme.

Was die NC State Extension für diese Art nenntwo Sie weiterlesen
Rote Spinnmilben (red spider mites)Spinnmilben
Wollläuse (mealybugs)Wollläuse
Schildläuse (scale)Schildläuse

Dazu kommt die Angabe zum Blattfall bei zu nasser wie bei zu trockener Erde, die im Abschnitt Gießen steht.

Eine Beschreibung, woran Sie den jeweiligen Befall erkennen, gibt die Quelle für diese Art nicht; die verlinkten Seiten führen sie mit eigenen Quellen. Findet sich etwas anderes auf der Pflanze, führt die Seite Schädlinge an Zimmerpflanzen weiter. Wenn Sie lieber vom Symptom aus vorgehen, hilft die Seite Diagnose; gelbe Blätter behandelt die Seite Gelbe Blätter.

Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb. Diese Seite nennt keine Pflanzenschutzmittel und keine Dosierungen.

Fünf Punkte behauptet diese Seite bewusst nicht

  • Eine Aussage über Pferde. Keine der beiden Quellen führt sie auf.
  • Dass die Triebe bei zu wenig Licht lang und kahl werden.
  • Dass ein Rückschnitt die Pflanze buschiger macht.
  • Eine Topfgröße oder eine Höhenangabe für die Zimmerkultur.
  • Einen Dünger, eine Menge oder einen Rhythmus für diese Art.

Bei den Punkten ohne eigene Erläuterung ist der Grund derselbe: Für diese Art steht dazu nichts in den hier ausgewerteten Quellen.

Wo Sie die Pflanze bekommen

Die Schefflera steht ganzjährig im Gartencenter, im Baumarkt und im Blumenladen. Zwei Dinge lohnen den Blick beim Kauf, und beide folgen aus dem, was oben steht:

  • Das Etikett. Je nach Stand der Benennung lesen Sie Schefflera arboricola oder Heptapleurum arboricola; beide meinen dieselbe Art. Welcher Name auf dem Schild steht, sagt vor allem, welchem Namensstand der Betrieb folgt; das ist eine eigene Einschätzung dieser Website.
  • Der Haushalt. Beide Quellen stufen die Art für Hunde und Katzen als giftig ein, und die NC State Extension schreibt selbst, vorsichtshalber Handschuhe zu verwenden. Ein Platz außerhalb der Reichweite gehört deshalb zur Kaufentscheidung.

Verwandte Seiten auf dieser Website: Birkenfeige-Pflege und Gummibaum-Pflege. Eine Übersicht aller Arten finden Sie auf der Seite Pflanzen.

Die Angaben zur Haustiersicherheit sind allgemein. Pflanzennamen und Sorten können regional abweichen. Wenn Ihr Tier eine Pflanze frisst oder Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Häufige Fragen

Ist die Schefflera für Katzen und Hunde giftig?

Ja, und hier sagen beide Quellen dasselbe. Die ASPCA stuft sie als giftig für Hunde und giftig für Katzen ein; als Giftstoff nennt sie Calciumoxalatkristalle und als Anzeichen Reizung im Mund, starkes Brennen und Reizung von Mund, Lippen und Zunge, vermehrten Speichelfluss, Erbrechen und Schluckbeschwerden. Die NC State Extension führt für den Menschen einen Abschnitt mit dem Schweregrad niedrig und nennt denselben Giftstoff; sie schreibt, die Pflanze sei schädlich für Katzen und Hunde, wenn Blätter gekaut werden, und der Saft könne bei Menschen mit empfindlicher Haut reizend wirken. Pferde führt keine der beiden Quellen auf, und diese Seite macht über Pferde keine Aussage. Wirkt ein Tier krank, nachdem es an der Pflanze gefressen hat, wenden Sie sich an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Heißt die Pflanze Schefflera oder Heptapleurum?

Beides ist im Umlauf, und die beiden Quellen dieser Seite stehen auf verschiedenen Namen. Die NC State Extension führt als akzeptierten Namen Heptapleurum arboricola und Schefflera arboricola als früheren Namen; die Adresse ihres Eintrags trägt weiterhin den alten Namen. Die ASPCA führt ihren Eintrag unter Schefflera. Der Steckbrief dieser Website steht auf Schefflera arboricola, und der deutsche Handelsname bleibt Schefflera. Diese Seite rechnet die Angaben nicht gegeneinander auf, sondern nennt zu jeder Aussage die Quelle, aus der sie stammt.

Wie oft muss ich die Schefflera gießen?

Die NC State Extension nennt keinen Abstand in Tagen, sondern einen Ablauf: Lassen Sie die Erde abtrocknen und durchdringen Sie sie dann gründlich mit Wasser. Als Bodenverhältnisse nennt dieselbe Quelle guten Wasserabzug und feucht. Zum Blattfall macht sie eine Angabe, die beide Fehlerrichtungen zugleich nennt: Ist die Erde zu nass oder zu trocken, fallen die Blätter ab. Welche der beiden Richtungen vorliegt, sagt das abfallende Laub also nicht; prüfen Sie deshalb die Erde. Im Steckbrief über diesem Text steht bei Wasserbedarf der Eintrag Mittel.

Wie hell und wie warm muss die Schefflera stehen?

Die NC State Extension ordnet der Art drei Lichtstufen zu, und zwei davon sind über Stunden direkter Sonne definiert: geflecktes Sonnenlicht, tiefer Schatten mit weniger als zwei Stunden bis gar keiner direkten Sonne, und Halbschatten mit zwei bis sechs Stunden. Im Steckbrief über diesem Text steht bei Licht der Eintrag Hell indirekt; dieser Eintrag stammt aus der artenübergreifenden Datenbasis dieser Website. Die Angaben gehen auseinander, und diese Seite gibt beide an. Zur Temperatur macht die Quelle nur eine Angabe, und sie ist als Bedingung formuliert: dass die Temperaturen nicht unter 60 Grad Fahrenheit fallen, also nicht unter etwa 15,5 °C.

Wie groß wird die Schefflera?

Die NC State Extension nennt 3 bis 7,6 m Höhe und 1,2 bis 2,4 m Breite, in der Quelle 10 bis 25 und 4 bis 8 Fuß. Eine gesonderte Angabe für die Zimmerkultur enthält der Eintrag nicht, und diese Seite gibt keine an. Als Wachstum nennt dieselbe Quelle mittel und als Pflegeaufwand niedrig.

Quellen