Aloe vera: Probleme erkennen

Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Die NC State Extension setzt für diese Art das Feld Kontaktdermatitis auf Ja und schreibt, dass der Latex die Haut reizt.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.

1) In welchem Bereich liegt das Problem?

Alle möglichen Ursachen

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Standort-Hinweis: Dieser Hinweis gilt für eine normale Wohnung mit viel Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. Licht: Dieselbe Quelle nennt volle Sonne (6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag) und Halbschatten (2 bis 6 Stunden). Gießen: Die Iowa State University Extension nennt als beste Vorbeugung den Nass-Trocken-Rhythmus, die Erde vollständig zu durchfeuchten und dann vollständig abtrocknen zu lassen. Sehen Sie beim Suchen nach dem Symptom zuerst auf das Gewebe: weich oder brüchig? Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Die NC State Extension setzt das Feld Kontaktdermatitis auf Ja, nennt als giftigen Teil die Blätter und schreibt, dass der Latex die Haut reizt.

Zu viel Wasser / Wurzelfäule

In nasser Erde bekommen die Wurzeln der Aloe zu wenig Luft und faulen. Die Iowa State University Extension beschreibt zu viel Wasser bei Sukkulenten so: vergilbende Blätter sowie weiche, matschige Blätter und Stängel; die Erdoberfläche fühlt sich nass oder feucht an; in schweren Fällen kommen Schimmel oder Trauermücken dazu. Dieselbe Quelle schreibt, dass in wassergesättigter Erde der Sauerstoff sinkt und die Wurzeln absterben.

Was Sie tun können

  1. Hören Sie sofort mit dem Gießen auf; warten Sie, bis die Erde durch und durch vollständig abgetrocknet ist.
  2. Ist die Erde klatschnass, nehmen Sie die Pflanze heraus; schneiden Sie braune, weiche, schleimige Wurzeln und wassergesättigte weiche Blätter mit einem sauberen (mit Alkohol abgewischten) Werkzeug ab und wischen Sie das Werkzeug zwischen den Schnitten ab.
  3. Setzen Sie die Pflanze in eine gut abziehende Kakteen- oder Sukkulentenerde (mit grobem Sand oder Perlit) in einen Topf mit Abzugsloch.
  4. Lassen Sie sie nicht wieder im Wasser stehen. Die Iowa State University Extension nennt als beste Vorbeugung den Nass-Trocken-Rhythmus: die Erde vollständig durchfeuchten und dann vollständig abtrocknen lassen. Dieselbe Quelle verlangt ein Abzugsloch im Topf und schreibt, dass eine zu organische oder zu feine Erde zu viel Wasser hält.

Fäule an der Stammbasis (fortgeschritten, schwer zu retten)

Ist die Fäule bis an die Basis des Stammes vorgedrungen (die Basis ist weich und dunkel, die Pflanze kippt um), hat sich der Schaden auf die ganze Pflanze ausgebreitet; in diesem Stadium lässt sich die Aloe meist nicht mehr retten.

Was Sie tun können

  1. Ist der Hauptteil des Stammes weich, ist die Pflanze meist nicht mehr zu retten.
  2. Gibt es einen gesund gebliebenen Seitentrieb (Kindel) oder ein festes oberes Stück, können Sie es abtrennen und in trockener Sukkulentenerde bewurzeln, um eine neue Pflanze zu beginnen.
  3. Halten Sie die neue Pflanze in der richtigen Erde und einem Topf mit Abzug und gießen Sie deutlich seltener.

Zu wenig Wasser / Austrocknen

Auch wenn die Aloe Trockenheit verträgt, werden die Blätter bei langem Wassermangel dünn, rollen sich ein, schrumpeln, und die Spitzen werden trocken und brüchig braun; die Pflanze kann einen rötlich braunen Ton annehmen.

Was Sie tun können

  1. Durchfeuchten Sie die Erde gründlich mit reichlich Wasser (das ganze Wurzelwerk soll Wasser bekommen) und gießen Sie den Überschuss ab.
  2. Übertreiben Sie es beim Nachholen nicht. Die Iowa State University Extension nennt als beste Vorbeugung den Nass-Trocken-Rhythmus: die Erde vollständig durchfeuchten und dann vollständig abtrocknen lassen.
  3. Vertrocknete braune Spitzen kommen nicht zurück; Sie können sie mit einem sauberen Werkzeug abschneiden (die Spitze wird nicht wieder spitz).

Sonnenstress / Sonnenbrand

Plötzliche starke direkte Sonne lässt die Blätter röten, ausbleichen oder braun werden. Die NC State Extension nennt für diese Art volle Sonne (6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag) und Halbschatten (2 bis 6 Stunden). Zwei Fälle sind zu unterscheiden: Eine leichte Rötung kann zurückgehen, wenn das Licht abnimmt; ausgebleichtes, trockenes und brüchiges totes Gewebe bleibt.

Was Sie tun können

  1. Nehmen Sie die Pflanze aus der starken direkten Sonne und stellen Sie sie in helleres, aber milderes Licht (Ost- oder Westfenster, im Süden hinter einen dünnen Vorhang).
  2. Nimmt das Licht ab, kann die Rötung mit der Zeit zurückgehen; ausgebleichtes oder brüchiges Gewebe geht nicht zurück, warten Sie den neuen Austrieb ab.
  3. Gewöhnen Sie eine Pflanze immer schrittweise an, wenn Sie sie aus dem Schatten in starke Sonne stellen (das verhindert den Brand).

Mehr dazu: Sonnenbrand an Blättern: erkennen und vom Krankheitsfleck unterscheiden

Kälteschaden

Nach einer plötzlich kalten Nacht werden die Blätter dunkelbraun oder schwarz, weich und können ganz herunterhängen.

Was Sie tun können

  1. Bringen Sie die Pflanze sofort an einen warmen, frostfreien Platz; halten Sie sie von kaltem Fensterglas und vom Freien fern.
  2. Entfernen Sie gefrorene oder dunkel gewordene weiche Blätter mit einem sauberen Werkzeug.
  3. Warten Sie ab, bis sich ein unbeschädigt gebliebener Teil erholt; halten Sie die Pflanze fern von Frost und kaltem Fensterglas. ⚠ Die Quellen nennen für diese Art keine untere Temperaturgrenze, und diese Seite nennt deshalb auch keine.

Zu wenig Licht (flach / kümmerlich / blass / hängend)

Die NC State Extension nennt für diese Art volle Sonne (6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag) und Halbschatten (2 bis 6 Stunden); die Aloe will viel Licht. Bei zu wenig Licht werden die Blätter flach und breiten sich zur Seite aus, die Pflanze wird kümmerlich, blass und hängend. Weil sie außerdem weniger Photosynthese betreibt, bleibt die Erde lange nass, und das begünstigt Fäule.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze an einen hellen Platz; die NC State Extension nennt für diese Art 6 Stunden und mehr direkte Sonne am Tag oder 2 bis 6 Stunden Halbschatten.
  2. Gewöhnen Sie sie schrittweise an starke Sonne, damit es keinen Brand gibt.
  3. Gießen Sie bei wenig Licht deutlich weniger (die Erde trocknet langsamer).

Mehr dazu: Zu wenig Licht: Warum Pflanzen vergeilen und was hilft

Natürliches Vertrocknen unterer oder äußerer Blätter (kein Problem)

Die Aloe lässt mit der Zeit die äußersten und untersten, ältesten Blätter vertrocknen und steckt ihre Kraft in den neuen Austrieb; bei einer begrenzten Zahl von Blättern ist das natürlich.

Was Sie tun können

  1. Vertrocknen nur die äußeren oder unteren paar Blätter langsam und ist die Mitte gesund, ist nichts zu tun.
  2. Nehmen Sie das vertrocknende Blatt mit einem sauberen Werkzeug an der Basis ab.
  3. Werden viele Blätter gleichzeitig weich oder dunkel, ist das nicht natürlich; gehen Sie zurück zur Kontrolle von Gewebe und Wasser.

Mehr dazu: Gelbe Blätter: Wann es normal ist und wann nicht

Blattflecken (Pilz)

Wässrig wirkende, abgegrenzte oder eingesunkene Flecken am Blatt oder orange Sporen auf der Blattunterseite können auf eine Pilzkrankheit hindeuten. ⚠ Pilzkrankheiten dieser Art werden in den Quellen nicht behandelt; diese Seite behauptet weder eine Ausbreitungsgeschwindigkeit noch dass das Entfernen des befallenen Blattes die Ausbreitung stoppt.

Was Sie tun können

  1. Entfernen Sie betroffene Blätter mit einem sauberen (mit Alkohol abgewischten) Werkzeug.
  2. Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf; sorgen Sie für mehr Luftbewegung und machen Sie das Blatt nicht nass.
  3. Breitet es sich aus, fragen Sie in einer Gärtnerei oder bei einer Fachperson nach.

Graufärbung nach einem Wechsel

Die Aloe kann bei einem plötzlichen Wechsel der Umgebung (etwa vom Schatten in die starke Sonne) die Farbe ändern. ⚠ Dass die Pflanze bei der Anpassung an die Sonne eine Schutzschicht bildet, steht in den Quellen nicht; diese Seite stellt einen solchen Mechanismus nicht auf und sagt auch nicht zu, dass die Farbe zurückkommt.

Was Sie tun können

  1. Nehmen Sie den Wechsel schrittweise vor; gewöhnen Sie die Pflanze über einige Tage an das neue Licht oder die neue Umgebung.
  2. Meiden Sie zu viel Wasser; gießen Sie erst, wenn die Erde vollständig abgetrocknet ist.
  3. Geben Sie der Pflanze Zeit, sich einzugewöhnen.

Schädlinge (Wollläuse / Schildläuse / Blattläuse / Milben)

Klebriger Belag am Blatt, watteartige weiße Nester, braune Schildchen oder winzige bewegliche Insekten können Anzeichen für Schädlinge sein. ⚠ Im Eintrag der NC State Extension zu dieser Art gibt es keine Rubrik zu Schädlingen; diese Seite beansprucht weder Vollständigkeit der Liste noch eine Rangfolge.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf.
  2. Spülen Sie sichtbare Schädlinge mit sauberem Wasser ab oder nehmen Sie sie mit einem angefeuchteten oder leicht in Alkohol getauchten Stäbchen punktweise herunter.
  3. Sehen Sie Blattansätze und Blattunterseiten durch; bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach.
  4. Halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.

Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung

Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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Quellen