Philodendron (Philodendron hederaceum): Probleme erkennen

Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Die NC State Extension setzt für diese Art das Feld Kontaktdermatitis auf Ja. Dieselbe Quelle hält die Pflanze bis in den tiefen Schatten für verträglich; die meisten Probleme haben mit zu viel Wasser oder mit einem zu dunklen Platz zu tun.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.

1) In welchem Bereich liegt das Problem?

Alle möglichen Ursachen

Sie können auch direkt zu einer Ursache springen.

Standort-Hinweis: Was dieselbe Quelle angibt, ist dies: Licht von tiefem Schatten (weniger als 2 Stunden direkte Sonne am Tag) bis Halbschatten (2 bis 6 Stunden), Luftfeuchtigkeit MITTLERE relative Feuchte, Erde feucht und gut abziehend, Wuchsgeschwindigkeit schnell. Beim Philodendron gelten zwei praktische Regeln: Gießen Sie nicht zu viel und halten Sie die Pflanze in ihrer eigenen Lichtspanne. Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Derselbe Eintrag setzt das Feld Kontaktdermatitis auf Ja und nennt als giftigen Bestandteil Calciumoxalat-Kristalle.

Zu viel Wasser / Wurzelfäule

In dauerhaft nasser Erde faulen die Wurzeln; die Anzeichen sind massenhaft vergilbende Blätter, weich werdende Triebbasen und säuerlich riechende Erde. Die NC State Extension will für diese Art feuchte Erde zusammen mit guter Drainage.

Was Sie tun können

  1. Hören Sie mit dem Gießen auf; warten Sie, bis der obere Teil der Erde (im Winter tiefer) abgetrocknet ist. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen.
  2. Sind die Wurzeln braun und weich: Nehmen Sie die Pflanze heraus und schneiden Sie die faulen Wurzeln mit einem sauberen Werkzeug ab (tragen Sie Handschuhe), dann setzen Sie sie in frische, gut abziehende Erde. Ein Steckling von einem gesunden Trieb ist ebenfalls eine gute Absicherung.
  3. Nehmen Sie einen Topf mit Abzugsloch und eine gut abziehende Erde; sind gesunde Wurzeln übrig, erholt sich die Pflanze.

Zu wenig Wasser (Vergilben und Herunterhängen)

Bleibt die Erde sehr lange trocken, vergilben die Blätter und hängen herunter. Die NC State Extension will für diese Art feuchte Erde.

Was Sie tun können

  1. Durchfeuchten Sie die Erde gründlich mit reichlich Wasser und gießen Sie den Überschuss ab; die Pflanze erholt sich meist.
  2. Gießen Sie danach regelmäßig, sobald der obere Teil der Erde abgetrocknet ist; lassen Sie die Erde nicht völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass stehen.
  3. Kommt das Vergilben zusammen mit nasser Erde vor, ist es nicht zu wenig, sondern zu viel Wasser oder bereits Fäule; sehen Sie sich Erde und Triebbasen an.

Zu dunkel (Vergeilung und kleine Blätter)

Die NC State Extension nennt für diese Art tiefen Schatten (weniger als 2 Stunden direkte Sonne am Tag) oder Halbschatten (2 bis 6 Stunden); wenig Licht ist bei dieser Art für sich genommen kein Problem. An einem sehr dunklen Platz ziehen sich die Triebe in die Länge und werden spärlich, und die neuen Blätter bleiben klein. Dieselbe Quelle gibt die Wuchsgeschwindigkeit als schnell an.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze an einen etwas helleren Platz mit hellem, aber indirektem Licht; meiden Sie harte direkte Sonne.
  2. Drehen Sie den Topf hin und wieder; lang gezogene, dünne Triebe können Sie zurückschneiden, damit die Pflanze buschiger wird (die abgeschnittenen Spitzen lassen sich bewurzeln).
  3. Wird es etwas heller, kommen die neuen Blätter größer und voller nach.

Mehr dazu: Zu wenig Licht: Warum Pflanzen vergeilen und was hilft

Sonnenbrand (direkte Sonne)

Die NC State Extension nennt für diese Art tiefen Schatten bis Halbschatten; harte direkte Sonne liegt außerhalb dieser Lichtspanne. ⚠ Dass direkte Sonne bei dieser Art das Blatt verbrennt, steht im Eintrag nicht eigens; diese Seite stellt keinen Verbrennungsmechanismus auf.

Was Sie tun können

  1. Nehmen Sie die Pflanze aus der direkten Sonne und stellen Sie sie in helles, aber indirektes Licht, oder mildern Sie das Licht mit einem dünnen Vorhang.
  2. Gewöhnen Sie sie schrittweise an, wenn Sie sie aus dem Schatten in die Sonne stellen.
  3. Verbrannte Stellen kommen nicht zurück; ein stark geschädigtes Blatt können Sie sauber abnehmen.

Mehr dazu: Sonnenbrand an Blättern: erkennen und vom Krankheitsfleck unterscheiden

Braun werdende Blattspitzen und Luftfeuchtigkeit

⚠ Die NC State Extension gibt für diese Art MITTLERE relative Luftfeuchtigkeit zusammen mit feuchter Erde an; sie verlangt keine hohe Luftfeuchtigkeit. Dass braune Blattspitzen bei dieser Art von trockener Luft kommen, steht in den Quellen ebenfalls nicht; sehen Sie bei braunen Spitzen zuerst beim Gießen und bei den in der Erde angesammelten Düngersalzen nach.

Was Sie tun können

  1. Schließen Sie zuerst andere Ursachen für braune Spitzen aus: den Gießrhythmus und in der Erde angesammelte Düngersalze. Die NC State Extension will für diese Art mittlere relative Luftfeuchtigkeit zusammen mit feuchter Erde.
  2. Halten Sie die Pflanze von trockener Heizungsluft und von Klimaanlagen fern. ⚠ Das Besprühen der Blätter und eine Schale mit Wasser daneben empfiehlt diese Seite nicht: Die Seite Trockene Luft hält Besprühen und Kies-Schale nach der Penn State Extension für die Raumluft für wirkungslos.
  3. Braun gewordene Spitzen können Sie sauber abschneiden (tragen Sie Handschuhe).

Mehr dazu: Trockene Luft: Warum Blattspitzen vertrocknen und was wirklich hilft

Zu viel Dünger / Salz (braun werdende Spitzen)

Zu viel Dünger lässt Salze in der Erde zurück und verbrennt die Blattspitzen; auf der Erdoberfläche kann eine weiße Kruste sichtbar werden.

Was Sie tun können

  1. Hören Sie mit dem Düngen auf; lassen Sie einige Minuten sauberes Wasser durch den Topf laufen und die angesammelten Salze über das Abzugsloch ausspülen.
  2. Düngen Sie nur in der Wachstumszeit; im Winter gar nicht. ⚠ Eine Menge und einen Rhythmus für den Dünger nennen die Quellen nicht, und diese Seite nennt deshalb keine; halten Sie sich an die Angaben auf der Packung.
  3. Braun gewordene Spitzen können Sie sauber abschneiden.

Mehr dazu: Düngersalz im Topf: Warum Blattspitzen braun werden

Natürlicher Fall alter Blätter (kein Problem)

Dass hin und wieder eines der untersten, ältesten Blätter vergilbt, ist normal; die Pflanze steckt ihre Kraft in den neuen Austrieb.

Was Sie tun können

  1. Vergilbt nur hin und wieder ein unteres altes Blatt und wirkt die Pflanze insgesamt kräftig, ist nichts zu tun.
  2. Nehmen Sie das vergilbte Blatt ab (tragen Sie Handschuhe).
  3. Vergilben viele Blätter gleichzeitig und ist die Erde nass, ist das nicht natürlich; prüfen Sie dann, ob zu viel gegossen wurde.

Mehr dazu: Gelbe Blätter: Wann es normal ist und wann nicht

Schädlinge (Wollläuse / Schildläuse / Spinnmilben)

Am Philodendron können watteartige weiße Nester (Wollläuse), klebrige Rückstände hinterlassende Schildläuse und bei trockener Luft feine Gespinste mit sprenkeliger Aufhellung (Spinnmilben) auftreten. ⚠ Im Eintrag der NC State Extension zu dieser Art gibt es keine Rubrik zu Schädlingen; diese Seite beansprucht weder Vollständigkeit der Liste noch eine Rangfolge.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf; kontrollieren Sie Blattunterseiten, Triebe und Knoten regelmäßig.
  2. Nehmen Sie sichtbare Schädlinge vorsichtig herunter; wischen Sie die Blätter mit einem feuchten Tuch ab (tragen Sie Handschuhe).
  3. Erhöhen Sie gegen Spinnmilben die Luftfeuchtigkeit; bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach und halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.

Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung

Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

← Philodendron-Pflege: Licht, Gießen und Giftigkeit

Quellen