Forellenbegonie (Begonia maculata): Probleme erkennen
Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Die NC State Extension setzt für diese Gattung das Feld Kontaktdermatitis auf Ja. Dieselbe Quelle nennt es die beste Vorgehensweise, das Wasser an der Basis der Pflanze zu geben und die Blätter nicht nass zu machen.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.
Alle möglichen Ursachen
Sie können auch direkt zu einer Ursache springen.
- Echter Mehltau (weißer, mehliger Pilz)
- Zu viel Wasser / Wurzelfäule
- Zu wenig Wasser (Herunterhängen, vertrocknende Spitzen)
- Zu wenig Licht (Vergeilung)
- Sonnenbrand (direkte Sonne)
- Trockene Luft (vertrocknende Ränder)
- Natürlicher Fall alter Blätter (kein Problem)
- Schädlinge (Wollläuse / Schildläuse / Spinnmilben)
Standort-Hinweis: ⚠ Im Eintrag der NC State Extension zu dieser Gattung steht keine SPANNE für die Raumtemperatur; die einzige Zahl, die sie nennt, ist eine Untergrenze: Die Pflanzen vertragen keine Kälte unter 13 °C (in der Quelle 55 °F). Diese Seite nennt keine Spanne. Luftfeuchtigkeit: Dieselbe Quelle schreibt, dass die Pflanzen über 75 Prozent Luftfeuchtigkeit brauchen und zurückgehen, wenn die Feuchte zu niedrig ist. Licht: tiefer Schatten bis Halbschatten. Wasser: Dieselbe Quelle schreibt, zu viel Wasser zu vermeiden, weil Begonien sehr anfällig für Wurzelfäule sind; geben Sie das Wasser an der Basis der Pflanze und machen Sie die Blätter nicht nass. Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Derselbe Eintrag setzt das Feld Kontaktdermatitis auf Ja, nennt als giftigen Bestandteil lösliche Calciumoxalate und schreibt, dass der giftigste Teil die unterirdischen Wurzeln sind.
Echter Mehltau (weißer, mehliger Pilz)
Echter Mehltau zeigt sich als weißer, mehliger Überzug auf dem Blatt und tritt vor allem dann auf, wenn das Blatt nass bleibt. Die NC State Extension nennt es für diese Gattung die beste Vorgehensweise, das Wasser an der Basis der Pflanze zu geben und die Blätter nicht nass zu machen.
Was Sie tun können
- Hören Sie mit dem Besprühen der Blätter auf; geben Sie das Wasser nur auf die Erde und halten Sie die Blätter trocken.
- Sorgen Sie für mehr Luftbewegung (stellen Sie die Pflanzen weiter auseinander, holen Sie sie aus der stehenden Ecke), aber meiden Sie harte Zugluft; sorgen Sie für die Luftfeuchtigkeit, ohne das Blatt nass zu machen.
- Nehmen Sie befallene Blätter sauber ab (tragen Sie Handschuhe); bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach.
Zu viel Wasser / Wurzelfäule
Die NC State Extension schreibt für diese Gattung, zu viel Wasser zu vermeiden, und nennt den Grund ausdrücklich: Begonien sind SEHR ANFÄLLIG für Wurzelfäule. In dauerhaft nasser Erde faulen die Wurzeln; die Anzeichen sind massenhaft vergilbende Blätter, eine weich werdende Stängelbasis und säuerlich riechende Erde. ⚠ Wie schnell die Fäule fortschreitet, geben die Quellen nicht an; diese Seite behauptet keine Geschwindigkeit.
Was Sie tun können
- Hören Sie sofort mit dem Gießen auf; warten Sie, bis die obere Schicht der Erde gut abgetrocknet ist. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen.
- Ein Stängelsteckling von einem gesunden Trieb ist eine gute Absicherung (tragen Sie Handschuhe); die NC State Extension nennt die Vermehrung über Stecklinge für diese Gattung als einen von vier Wegen.
- Nehmen Sie ein durchlässiges, gut abziehendes Substrat und einen Topf mit Abzugsloch; sind gesunde Wurzeln übrig, kann sich die Pflanze erholen.
Zu wenig Wasser (Herunterhängen, vertrocknende Spitzen)
Bleibt die Erde sehr lange trocken, hängen die Blätter herunter und die Spitzen vertrocknen.
Was Sie tun können
- Durchfeuchten Sie die Erde gründlich und gießen Sie den Überschuss ab; die Pflanze erholt sich meist innerhalb weniger Tage.
- Gießen Sie danach regelmäßig, sobald die obere Schicht leicht abgetrocknet ist; halten Sie die Erde leicht feucht, aber ersticken Sie sie nicht.
- Kommt das Herunterhängen zusammen mit nasser Erde und weicher Stängelbasis vor, ist es nicht zu wenig, sondern zu viel Wasser oder bereits Fäule; sehen Sie sich die Erde an.
Zu wenig Licht (Vergeilung)
Die NC State Extension nennt für diese Gattung tiefen Schatten bis Halbschatten (2 bis 6 Stunden direkte Sonne am Tag). An einem sehr dunklen Platz ziehen sich die Triebe in die Länge und werden spärlich. ⚠ Dass zu wenig Licht die Punkte und die Farbe verblassen lässt, steht in den Quellen nicht; diese Seite stellt diesen Zusammenhang nicht auf.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze an einen helleren Platz mit hellem, aber indirektem Licht; meiden Sie harte direkte Sonne.
- Drehen Sie den Topf hin und wieder; lang gezogene, dünne Triebe können Sie zurückschneiden, damit die Pflanze buschiger wird (die abgeschnittenen Spitzen lassen sich bewurzeln).
- Stimmt das Licht wieder, kommen die neuen Blätter kräftiger nach.
Mehr dazu: Zu wenig Licht: Warum Pflanzen vergeilen und was hilft
Sonnenbrand (direkte Sonne)
Die NC State Extension nennt für diese Gattung tiefen Schatten bis Halbschatten; harte direkte Sonne liegt außerhalb dieser Spanne und hinterlässt auf den Blättern helle oder braune Brandstellen.
Was Sie tun können
- Nehmen Sie die Pflanze aus der direkten Sonne und stellen Sie sie in helles, aber indirektes Licht, oder mildern Sie das Licht mit einem dünnen Vorhang.
- Gewöhnen Sie sie schrittweise an, wenn Sie sie aus dem Schatten in die Sonne stellen.
- Verbrannte Stellen kommen nicht zurück; ein stark geschädigtes Blatt können Sie sauber abnehmen.
Mehr dazu: Sonnenbrand an Blättern: erkennen und vom Krankheitsfleck unterscheiden
Trockene Luft (vertrocknende Ränder)
Die NC State Extension schreibt für diese Gattung, dass die Pflanzen eine Luftfeuchtigkeit ÜBER 75 Prozent brauchen und zurückgehen, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Sehr trockene Luft (vor allem die Heizungsluft im Winter) lässt die Blattränder braun werden. Die Feuchtigkeit muss aus der Umgebung kommen, nicht durch Besprühen des Blattes.
Was Sie tun können
- Heben Sie die Luftfeuchtigkeit über die Raumluft an: Nehmen Sie einen Luftbefeuchter. Die NC State Extension verlangt für diese Gattung über 75 Prozent; das ist ein Wert, dem man sich in einer normalen Wohnung nur mit einem Luftbefeuchter nähert.
- ⚠ Eine Schale mit nassen Kieseln empfiehlt diese Seite nicht: Die Seite Trockene Luft hält sie nach der Penn State Extension für die Raumluft für wirkungslos, und die NC State Extension erwähnt für diese Gattung ebenfalls keine Kies-Schale. Besprühen Sie die Blätter nicht; dieselbe Quelle schreibt, das Wasser an der Basis zu geben und die Blätter nicht nass zu machen.
- Halten Sie die Pflanze von trockener Heizungsluft und von Klimaanlagen fern; vertrocknete Ränder können Sie sauber abschneiden.
Mehr dazu: Trockene Luft: Warum Blattspitzen vertrocknen und was wirklich hilft
Natürlicher Fall alter Blätter (kein Problem)
Dass hin und wieder eines der untersten, ältesten Blätter vergilbt, ist normal; die Pflanze steckt ihre Kraft in den neuen Austrieb.
Was Sie tun können
- Vergilbt nur hin und wieder ein unteres altes Blatt und wirkt die Pflanze insgesamt kräftig, ist nichts zu tun.
- Das vergilbte Blatt können Sie vorsichtig abnehmen (tragen Sie Handschuhe).
- Vergilben viele Blätter gleichzeitig und ist die Erde nass, ist das nicht natürlich; prüfen Sie dann, ob zu viel gegossen wurde.
Schädlinge (Wollläuse / Schildläuse / Spinnmilben)
An der Forellenbegonie können watteartige weiße Nester (Wollläuse), klebrige Rückstände hinterlassende Schildläuse und bei trockener Luft feine Gespinste mit sprenkeliger Aufhellung (Spinnmilben) auftreten. ⚠ Im Eintrag der NC State Extension zu dieser Gattung gibt es keine Rubrik zu Schädlingen; diese Seite beansprucht weder Vollständigkeit noch eine Rangfolge.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf; kontrollieren Sie Blattunterseiten und Stängelknoten regelmäßig (tragen Sie Handschuhe).
- Nehmen Sie sichtbare Schädlinge vorsichtig herunter; wischen Sie die Blätter mit einem nur leicht feuchten Tuch ab, ohne sie nass stehen zu lassen.
- Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.
Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung
Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.
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Quellen
- NC State Extension · Begonia (Gattungseintrag: Luftfeuchtigkeit über 75 Prozent nötig, bei zu niedriger Feuchte Rückgang; verträgt keine Kälte unter 13 °C; sehr anfällig für Wurzelfäule, Wasser an der Basis geben; Kontaktdermatitis Ja, giftigster Teil sind die Wurzeln)
- ASPCA · Begonia (giftig für Katzen und Hunde, lösliche Calciumoxalate)
- Penn State Extension · Humidity and Houseplants (Besprühen und Kies-Schale wirkungslos)