Bogenhanf (Dracaena trifasciata): Probleme erkennen
Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Hinweis: Die Penn State Extension schreibt, dass der Bogenhanf historisch zur Gattung Sansevieria gehörte und mit dem Fortschritt der genetischen Forschung in die Gattung DRACAENA umgestellt wurde.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.
Alle möglichen Ursachen
Sie können auch direkt zu einer Ursache springen.
- Zu viel Wasser / Wurzelfäule
- Zu wenig Wasser / Austrocknen
- Braune Blattspitzen (brüchig)
- Zu wenig Licht (Vergeilen und Verlust der Zeichnung)
- Enger Topf (die Wurzeln füllen ihn aus)
- Kälteschaden
- Transport- oder Umtopfschock
- Sonnenbrand (starke direkte Sonne)
- Zu viel Dünger (Einrollen und braune Ränder)
- Pilzkrankheit (Blattflecken / Stängelgrundfäule)
- Schädlinge (Spinnmilben / Wollläuse / Schildläuse)
Standort-Hinweis: Licht: Die Penn State Extension schreibt, dass der Bogenhanf helles indirektes Licht mag, dunklere Standorte aber sehr gut verträgt und aus der direkten Sonne gehalten werden soll, weil er verbrennen kann. Gießen: Dieselbe Quelle gibt die Regel so an, nur zu gießen, wenn die Erde trocken ist; zu viel Wasser kann die Pflanze töten, ein Monat ohne Wasser schadet ihr dagegen nicht. Erde: Dieselbe Quelle verlangt eine gut abziehende Erde und empfiehlt eine Kakteenerde oder eine Mischung mit Perlit. Sehen Sie beim Suchen nach dem Symptom zuerst auf das Gewebe: Ist das Blatt weich (zu viel Wasser) oder schrumpelig (zu wenig Wasser)? Sicherheit: Die Penn State Extension schreibt, dass ALLE Arten des Bogenhanfs giftig sind, weil sie Saponine enthalten. Hinweis: Die NC State Extension gibt die Blätter dieser Art mit 2 bis 4 Zoll (etwa 5 bis 10 Zentimeter) Breite an; die Walflosse (Dracaena masoniana) unterscheidet sich davon mit 8 bis 10 Zoll (20 bis 25 Zentimeter) Breite.
Zu viel Wasser / Wurzelfäule
Die sukkulenten Blätter und Wurzeln bekommen in nasser Erde zu wenig Luft und faulen; die im gesunden Zustand dicken, festen und aufrechten Blätter werden weich und wässrig, vergilben von unten und kippen um. Die Penn State Extension schreibt, dass man die Pflanze durch zu viel Wasser töten kann. Aus der Erde steigt ein säuerlicher Geruch, die Wurzeln werden braun und schleimig.
Was Sie tun können
- Hören Sie mit dem Gießen auf. Die Penn State Extension gibt die Gießregel so an: NUR GIESSEN, WENN DIE ERDE TROCKEN IST. Dieselbe Quelle schreibt, dass zu viel Wasser die Pflanze töten kann, sie aber auch einen Monat ohne Wasser übersteht, ohne Schaden zu nehmen. Lassen Sie sie nicht wieder im Wasser stehen.
- Nehmen Sie die Pflanze heraus; schneiden Sie weiche, braune Wurzeln und weich gewordene Blätter mit einem sauberen (mit Alkohol abgewischten) Werkzeug bis ins gesunde Gewebe zurück und wischen Sie das Werkzeug zwischen den Schnitten ab.
- Von unten vergilbte Blätter kommen nicht zurück; lassen Sie die festen grünen stehen.
- Die Penn State Extension verlangt eine gut abziehende Erde und empfiehlt eine Kakteenerde oder eine Mischung mit Perlit. Nehmen Sie einen Topf mit Abzugsloch.
Zu wenig Wasser / Austrocknen
Der Bogenhanf verträgt Trockenheit; die Penn State Extension schreibt, dass er einen Monat ohne Wasser übersteht, ohne Schaden zu nehmen. Bei sehr langem Wassermangel schrumpeln die Blätter dennoch und werden schlaff.
Was Sie tun können
- Durchfeuchten Sie die Erde gründlich mit reichlich Wasser (es soll die Wurzeln erreichen) und gießen Sie den Überschuss ab.
- Ist die Erde stark verdichtet, lockern Sie sie vorsichtig, damit das Wasser besser durchläuft.
- Gießen Sie danach regelmäßig. Die Penn State Extension gibt die Gießregel so an: nur gießen, wenn die Erde trocken ist.
Braune Blattspitzen (brüchig)
Braune Blattspitzen werden mit zu wenig Wasser, trockener Luft und mit Salzansammlungen durch zu viel Dünger in Verbindung gebracht. ⚠ Die Quellen ordnen diese Gründe nicht nach Häufigkeit, und diese Seite ordnet sie deshalb auch nicht.
Was Sie tun können
- Sehen Sie den Gießrhythmus durch. Die Penn State Extension gibt die Gießregel so an: nur gießen, wenn die Erde trocken ist.
- Haben Sie zu viel gedüngt, hören Sie damit auf und spülen Sie den Topf mit sauberem Wasser, um die Salze auszuwaschen.
- Schneiden Sie die braune, brüchige Spitze mit einer sauberen Schere in einem Winkel ab, der der Blattform folgt (der Rest wächst gesund weiter).
Mehr dazu: Trockene Luft: Warum Blattspitzen vertrocknen und was wirklich hilft
Zu wenig Licht (Vergeilen und Verlust der Zeichnung)
Die Penn State Extension schreibt, dass der Bogenhanf helles indirektes Licht mag, dunklere Standorte aber sehr gut verträgt und aus der direkten Sonne gehalten werden soll, weil er verbrennen kann. An einem sehr dunklen Platz wächst er langsam; die Blätter können sich strecken und dünner werden, und bei panaschierten Formen kann die Zeichnung verblassen. ⚠ Der Zusammenhang zwischen Zeichnung und Licht steht in den Quellen nicht eigens.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze schrittweise an einen helleren Platz mit indirektem Licht (Ost- oder Westfenster).
- Meiden Sie starke direkte Sonne; die Penn State Extension schreibt, die Pflanze aus der direkten Sonne zu halten, weil sie verbrennen kann.
- Gießen Sie bei wenig Licht deutlich weniger (die Erde trocknet langsamer, das Fäulnisrisiko steigt).
Mehr dazu: Zu wenig Licht: Warum Pflanzen vergeilen und was hilft
Enger Topf (die Wurzeln füllen ihn aus)
Passen die Wurzeln nicht mehr in den Topf, können sie zu eng stehen und den Topf sprengen; die Pflanze kann sich leicht neigen. ⚠ Dass die Pflanze es mag, etwas eng zu stehen, steht in den Quellen nicht; diese Seite behauptet keine solche Vorliebe.
Was Sie tun können
- Kommen die Wurzeln aus den Abzugslöchern oder sprengen sie den Topf, setzen Sie die Pflanze in einen eine Nummer größeren Topf mit Abzugsloch.
- Die Penn State Extension verlangt eine gut abziehende Erde und empfiehlt eine Kakteenerde oder eine Mischung mit Perlit.
- Für das Umtopfen eignen sich Frühjahr und Sommer (die aktive Wachstumszeit).
Kälteschaden
Kalte Zugluft kann an den Blättern zu Dunkelwerden, Weichwerden und Herabhängen führen. Dass der Schaden durch den Verlust der Zellwände entsteht und sich erst nach einigen Tagen zeigt, steht in den Quellen ebenfalls nicht.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze weg von kaltem Fensterglas, aus der Zugluft und vom kalten Boden. ⚠ Die Quellen nennen für diese Art keine Temperaturgrenze.
- Entfernen Sie geschädigte weiche oder dunkel gewordene Blätter mit einem sauberen Werkzeug.
- Warten Sie ab, bis sich der unbeschädigt gebliebene Teil erholt.
Transport- oder Umtopfschock
Ein neu gekaufter, umgestellter oder frisch umgetopfter Bogenhanf kann durch den Wechsel in Stress geraten und schrumpelige Blätter bekommen.
Was Sie tun können
- Keine Panik; geben Sie der Pflanze Zeit, sich einzugewöhnen.
- Halten Sie sie an einem festen Platz mit hellem, indirektem Licht und gießen Sie richtig; wechseln Sie den Platz nicht häufig.
- Hat sie sich erholt, werden die Blätter meist wieder prall.
Sonnenbrand (starke direkte Sonne)
Die Penn State Extension schreibt, die Pflanze aus der direkten Sonne zu halten, weil sie verbrennen kann. Starke direkte Sonne hinterlässt auf den Blättern braune oder gelbe Brandflecken.
Was Sie tun können
- Nehmen Sie die Pflanze aus der starken direkten Sonne und stellen Sie sie in helles, indirektes Licht, oder mildern Sie das Licht mit einem dünnen Vorhang.
- Gewöhnen Sie sie schrittweise an, wenn Sie sie aus dem Schatten in die Sonne stellen.
- Brandflecken bleiben; warten Sie den neuen Austrieb ab.
Mehr dazu: Sonnenbrand an Blättern: erkennen und vom Krankheitsfleck unterscheiden
Zu viel Dünger (Einrollen und braune Ränder)
Zu viel Dünger lässt Salze in der Erde zurück und kann an den Blättern zu Einrollen und verhärteten braunen Rändern führen. ⚠ Dass die Pflanze mit wenig Nährstoff auskommt, steht nicht in den Quellen. Für Menge und Rhythmus empfiehlt die Penn State Extension für eine kräftigere Pflanze in der Wachstumszeit einmal im Monat einen Volldünger auf halbe Stärke.
Was Sie tun können
- Hören Sie mit dem Düngen auf.
- Spülen Sie den Topf mit reichlich sauberem Wasser und lassen Sie die angesammelten Salze über das Abzugsloch ablaufen.
- Wenn Sie düngen, folgen Sie dem Rhythmus der Penn State Extension: für eine kräftigere Pflanze in der Wachstumszeit einmal im Monat ein Volldünger auf halbe Stärke.
Mehr dazu: Düngersalz im Topf: Warum Blattspitzen braun werden
Pilzkrankheit (Blattflecken / Stängelgrundfäule)
Ringförmige oder sprenkelige braune und gelbe Flecken am Blatt können auf eine Blattfleckenkrankheit hindeuten, ein weißer, filziger Bewuchs an der Basis mit raschem Welken auf eine Stängelgrundfäule. ⚠ Krankheiten dieser Art werden in den Quellen nicht behandelt; diese Seite stellt keine Diagnose.
Was Sie tun können
- Entfernen Sie betroffene Blätter mit einem sauberen (mit Alkohol abgewischten) Werkzeug; machen Sie das Blatt nicht nass (gießen Sie nur auf die Erde) und sorgen Sie für mehr Luftbewegung.
- Gibt es an der Basis weißen, filzigen Bewuchs und welkt die Pflanze rasch, ist das ernst; stellen Sie die Pflanze getrennt auf, entsorgen Sie sie nötigenfalls und verwenden Sie Topf und Erde nicht wieder.
- Breitet es sich aus, fragen Sie bei einer Fachperson nach.
Schädlinge (Spinnmilben / Wollläuse / Schildläuse)
Feine Gespinste am Blatt (Spinnmilben), watteartige weiße Nester (Wollläuse) oder braune Schildchen (Schildläuse) können Anzeichen für Schädlinge sein. ⚠ Eine artspezifische Schädlingsliste oder Rangfolge gibt es in den Quellen nicht; diese Seite beansprucht keine Vollständigkeit.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf.
- Wischen Sie die Blätter (vor allem die Unterseiten) mit einem feuchten Tuch ab oder spülen Sie sie mit Wasser; nehmen Sie sichtbare Schädlinge herunter.
- Erhöhen Sie gegen Spinnmilben die Luftfeuchtigkeit etwas (sie mögen trockene Luft).
- Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.
Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung
Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.
← Bogenhanf-Pflege: Gießen, Licht und weiche Blätter
Quellen
- Penn State Extension · Snake Plant, a Forgiving Low-Maintenance Houseplant (nur gießen, wenn die Erde trocken ist; zu viel Wasser kann töten, ein Monat ohne Wasser schadet nicht; helles indirektes Licht, verträgt dunklere Standorte sehr gut, aus der direkten Sonne halten; gut abziehende Erde, Kakteenerde oder Perlit; am leichtesten durch Teilung zu vermehren; alle Arten sind wegen ihrer Saponine giftig; von Sansevieria zu Dracaena umgestellt)
- NC State Extension · Dracaena trifasciata (früherer Name Sansevieria trifasciata; Blätter 2 bis 4 Zoll breit; Wuchs mittel; Giftigkeit niedrig, Saponine, der Saft kann die Haut reizen)
- ASPCA · Snake Plant / Sansevieria trifasciata (giftig für Katzen und Hunde, Saponine)