Aeschynanthus: Probleme erkennen

Wo zeigt sich das Problem? Wählen Sie zuerst den Bereich, dann das Symptom. (Dass sie nicht blüht, wird oft gefragt und wird unten behandelt.) Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen.

1) In welchem Bereich liegt das Problem?

Alle möglichen Ursachen

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Standort-Hinweis: Dieser Hinweis gilt für eine normale Wohnung mit hellem, indirektem Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. Die beiden Zahlen der NC State Extension sind etwas anderes: Sie schreibt, dass die BODENTEMPERATUR während der Wachstumszeit zwischen 18 und 21 °C liegt (in der Quelle 65 bis 70 °F), und das ist keine Empfehlung für den Raum; und sie schreibt, dass es zu Blattfall kommt, wenn die Temperatur unter 10 °C fällt (in der Quelle 50 °F). Luftfeuchtigkeit: Dieselbe Quelle will hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit Luftbewegung und nennt keinen Prozentwert. Licht: von tiefem Schatten bis Halbschatten. Beim Aeschynanthus gelten zwei praktische Regeln: Geben Sie für die Blüte viel, aber indirektes Licht, und gießen Sie nicht zu viel. Geben Sie das Wasser auf die Erde und machen Sie die Blätter nicht nass; die NC State Extension schreibt, dass sich Pilzprobleme vermeiden lassen, indem man das Blatt trocken hält.

Sie blüht nicht (meist kein Problem, mehrere Gründe möglich)

Dass der Aeschynanthus nicht blüht, ist meist keine Krankheit; zuerst sehen Sie beim Licht nach. Die NC State Extension nennt für diese Art die Spanne von tiefem Schatten (weniger als 2 Stunden direkte Sonne am Tag) bis Halbschatten (2 bis 6 Stunden), schreibt, dass die Pflanze reich blüht und eine lange Blütezeit hat, und nennt als Blütemonate Frühjahr, Sommer und Herbst. Dass ein zu großer Topf oder ein enger Wurzelballen die Blüte beeinflusst, steht in keiner der Quellen; diese Seite stellt diesen Zusammenhang nicht auf.

Was Sie tun können

  1. Geben Sie der Pflanze viel helles, aber indirektes Licht; die NC State Extension nennt für diese Art die Spanne von tiefem Schatten bis Halbschatten, nicht harte direkte Sonne. ⚠ Dass die Topfgröße die Blüte verhindert, steht in keiner der Quellen; diese Seite führt die Topfgröße nicht als Grund auf.
  2. Geben Sie während der Wachstumszeit einen verdünnten Flüssigdünger; die NC State Extension empfiehlt für diese Art einen verdünnten Flüssigdünger von der Art, wie er für Orchideen gemacht wird, und zwar während der Wachstumszeit. ⚠ Eine Menge und einen Rhythmus für den Dünger nennen die Quellen nicht, und diese Seite nennt deshalb keine; halten Sie sich an die Angaben auf der Packung.
  3. Haben Sie Geduld; stimmen die Bedingungen, blüht die Pflanze reich. Die NC State Extension beschreibt die Blütezeit als lang und nennt Frühjahr, Sommer und Herbst.

Knospenfall

Der einzige Temperaturhinweis der Quellen betrifft das Blatt: Die NC State Extension schreibt, dass es zu Blattfall kommt, wenn die Temperatur unter 10 °C fällt (in der Quelle 50 °F). Dass das Drehen des Topfes oder ein Standortwechsel Knospen kostet, steht in keiner der Quellen; diese Seite stellt diesen Zusammenhang nicht auf.

Was Sie tun können

  1. Schützen Sie die Pflanze vor Kälte; die NC State Extension schreibt, dass es unter 10 °C zu Blattfall kommt, und ein kaltes Fensterbrett kann im Winter unter diese Grenze rutschen.
  2. Gießen Sie regelmäßig; die NC State Extension empfiehlt für diese Art häufiges Gießen, aber nur bei gut abziehendem Substrat. Lassen Sie die Erde nicht dauerhaft nass stehen.
  3. ⚠ Einen artspezifischen Grund für Knospenfall führen die Quellen nicht auf; hält das Symptom an, gehen Sie Licht, Temperatur und Wassergabe einzeln durch.

Zu viel Wasser / Wurzelfäule

In dauerhaft nasser Erde faulen die Wurzeln; die Anzeichen sind massenhaft vergilbende Blätter, weich werdende Triebbasen und säuerlich riechende Erde.

Was Sie tun können

  1. Gießen Sie weniger; warten Sie, bis die obere Schicht der Erde abgetrocknet ist. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen.
  2. Sind die Triebbasen weich geworden, sind Stecklinge von gesunden Triebspitzen eine gute Absicherung.
  3. Nehmen Sie ein durchlässiges, gut abziehendes Substrat und einen Topf mit Abzugsloch; sind gesunde Wurzeln übrig, erholt sich die Pflanze.

Zu wenig Wasser (Schrumpeln, vertrocknete Spitzen)

Bleibt die Erde sehr lange trocken, schrumpeln die Blätter und die Spitzen vertrocknen. Die NC State Extension empfiehlt für diese Art häufiges Gießen, aber nur bei gut abziehendem Substrat.

Was Sie tun können

  1. Durchfeuchten Sie die Erde gründlich und gießen Sie den Überschuss ab; die Blätter erholen sich innerhalb weniger Tage.
  2. Gießen Sie danach regelmäßig; die NC State Extension schreibt, dass diese Art häufig gegossen werden soll, bei gut abziehendem Substrat. Halten Sie die Erde feucht, aber ersticken Sie sie nicht.
  3. Kommt das Schrumpeln zusammen mit weichen Trieben und nasser Erde vor, ist es nicht zu wenig, sondern zu viel Wasser oder bereits Fäule; sehen Sie sich die Erde an.

Flecken auf dem Blatt (nass bleibendes Blatt, Pilz)

Die Erklärung, die die Quellen für Flecken auf den Blättern des Aeschynanthus geben, ist eine pilzliche. Die NC State Extension nennt für diese Art Botrytis-Blattbräune und Blattfleckenkrankheit und schreibt, dass sich Pilzprobleme vermeiden lassen, indem man die Blätter trocken hält und den Kontakt des Blattes mit dem Substrat unterbindet. ⚠ Die Behauptung, ein Wassertropfen wirke wie eine Linse und verbrenne das Blatt, steht in keiner der Quellen; diese Seite stellt einen solchen Wirkmechanismus nicht auf.

Was Sie tun können

  1. Geben Sie das Wasser direkt auf die Erde und machen Sie die Blätter nicht nass; die NC State Extension schreibt, dass sich Pilzprobleme vermeiden lassen, indem man das Blatt trocken hält.
  2. Verhindern Sie, dass die Blätter das Substrat berühren; die NC State Extension nennt das im selben Satz. Achten Sie auf die Stellen, an denen hängende Triebe auf der Erde aufliegen.
  3. Fleckige Blätter werden nicht wieder wie vorher; ein stark gezeichnetes Blatt können Sie sauber abnehmen. Breiten sich die Flecken weiter aus, fragen Sie in einer Gärtnerei nach.

Sonnenbrand (direkte Sonne)

Der Aeschynanthus ist für harte direkte Sonne nicht geeignet; die NC State Extension nennt für diese Art die Spanne von tiefem Schatten (weniger als 2 Stunden direkte Sonne am Tag) bis Halbschatten (2 bis 6 Stunden). Starkes Licht hinterlässt auf den Blättern helle oder braune Brandstellen.

Was Sie tun können

  1. Nehmen Sie die Pflanze aus der direkten Sonne und stellen Sie sie in helles, aber indirektes Licht, oder mildern Sie das Licht mit einem dünnen Vorhang.
  2. Gewöhnen Sie sie schrittweise an, wenn Sie sie aus dem Schatten in die Sonne stellen.
  3. Verbrannte Stellen kommen nicht zurück; ein stark geschädigtes Blatt können Sie sauber abnehmen.

Mehr dazu: Sonnenbrand an Blättern: erkennen und vom Krankheitsfleck unterscheiden

Trockene Luft (braun werdende Spitzen)

Trockene Luft (vor allem die Heizungsluft im Winter) kann die Blattspitzen braun werden lassen. Die NC State Extension will für diese Art hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit Luftbewegung; einen Prozentwert nennt sie nicht.

Was Sie tun können

  1. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit; die NC State Extension will für diese Art hohe Luftfeuchtigkeit.
  2. Achten Sie darauf, dass die Luft dabei nicht steht; die NC State Extension will die hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit Luftbewegung und trennt die beiden nicht voneinander.
  3. ⚠ Eine Schale mit nassen Kieseln empfiehlt diese Seite nicht: Die NC State Extension erwähnt für diese Art keine Kies-Schale, und die Seite Trockene Luft hält Kies-Schale und Besprühen nach der Penn State Extension für die Raumluft für wirkungslos. Vertrocknete Spitzen können Sie sauber abschneiden.

Mehr dazu: Trockene Luft: Warum Blattspitzen vertrocknen und was wirklich hilft

Natürlicher Fall alter Blätter (kein Problem)

Dass hin und wieder eines der ältesten Blätter vergilbt und abfällt, ist normal; die Pflanze steckt ihre Kraft in den neuen Austrieb.

Was Sie tun können

  1. Vergilbt nur hin und wieder ein altes Blatt und wirkt die Pflanze insgesamt kräftig, ist nichts zu tun.
  2. Das vergilbte Blatt können Sie vorsichtig abnehmen.
  3. Vergilben viele Blätter gleichzeitig und ist die Erde nass, ist das nicht natürlich; prüfen Sie dann, ob zu viel gegossen wurde.

Mehr dazu: Gelbe Blätter: Wann es normal ist und wann nicht

Schädlinge (Blattläuse / Wollläuse / Milben)

Die NC State Extension nennt als Insekten, die an dieser Art auftreten können, Blattläuse, Wollläuse und Milben. Wollläuse bilden watteartige weiße Nester; Blattläuse hinterlassen auf dem Blatt ein klebriges Sekret.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze getrennt von den anderen auf; kontrollieren Sie Blattansätze und Blattunterseiten regelmäßig.
  2. Nehmen Sie sichtbare Schädlinge vorsichtig herunter; wischen Sie die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, ohne sie nass stehen zu lassen.
  3. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.

Mehr dazu: Schädlinge an Zimmerpflanzen: vom Symptom zur Bestimmung

Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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Quellen