Pflanze schenken: Valentinstag

Die folgenden Vorschläge passen zu diesem Anlass. Mit dem Licht- und Haustierfilter grenzen Sie die Liste weiter ein.

Flamingoblume-Pflege (Anthurium)

Die Flamingoblume (Anthurium) trägt eine lackartig glänzende, farbige Blütenscheide (Spatha) mit einem stabförmigen Kolben (Spadix) in der Mitte; der farbige Teil ist also nicht die Blüte selbst. In Rot ist sie zum Valentinstag die naheliegende Wahl. Die NC State Extension beschreibt die Art Anthurium andraeanum und nennt als Herkunft Kolumbien und Ecuador.

Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite. Die NC State Extension schreibt außerdem, dass der Pflanzensaft Haut und Augen reizen kann; tragen Sie deshalb beim Schneiden und Umtopfen Handschuhe.

Orchideen-Pflege

Die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) wächst in der Natur auf Baumrinde, nicht in Erde, und daraus folgt der Fehler, den fast alle machen: Orchideen sterben fast immer an zu viel Wasser, nicht an zu wenig. Geben Sie diesen Satz beim Verschenken mit; die Pflegeseite betont allerdings, nie auf eine einzelne Regel zu sehen, sondern auf das Zusammenspiel von Licht, Wasser und Temperatur. Für Katzen und Hunde ist die Phalaenopsis unbedenklich.

Guzmanie-Pflege (Guzmania lingulata)

Die Guzmanie (Guzmania) fällt durch ihre kräftige Farbe auf, und die Pflege hat eine Besonderheit, die man dazu sagen sollte: Die NC State Extension nennt dazu zwei Dinge: an den Wurzeln sparsam gießen und Wasser im Trichter der Blattrosette stehen lassen, besonders im Sommer. Für Hunde, Katzen und Pferde ist die Art als ungiftig eingestuft.

Strelitzie-Pflege (Strelitzia reginae)

Die Strelitzie (Strelitzia) ist ein großes Geschenk im wörtlichen Sinn, und der Platz sollte vorher feststehen: ein Süd- oder Westfenster und Raum für eine Pflanze von mindestens 1,5 m Höhe und 1 m Breite. Wer sie für die Blüten verschenkt, sollte eines dazu sagen: Die Royal Horticultural Society schreibt, dass die Pflanzen eine beachtliche Größe erreicht haben und fünf bis zehn Jahre alt sein müssen, bevor sie blühen.

Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.

Kalanchoe-Pflege

Die Kalanchoe (Kalanchoe blossfeldiana) heißt im Handel meist Flammendes Käthchen, und der Name trifft die Wirkung: kräftige Blütenfarbe auf wenig Raum. Die NC State Extension nennt eine Höhe von etwa 15 bis 45 cm und als Herkunft den Nordosten Madagaskars.

Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.

Leuchterblume-Pflege

Die Leuchterblume (Ceropegia woodii) ist eine hängende Sukkulente mit kleinen, herzförmigen Blättern an dünnen Trieben, dunkelgrün mit silbriger Zeichnung. Zum Valentinstag trägt sie ihren Anlass damit am Blatt, ganz ohne Blüte. BBC Gardeners' World nennt helles, indirektes Licht außerhalb der direkten Sonne.

Hinweis: Zur Giftigkeit gibt es für diese Art keine belastbare Einstufung: Drei der vier auf der Pflegeseite ausgewerteten Quellen sagen dazu nichts, und die einzige positive Aussage stammt von einem Handelsbetrieb, nicht von einer Fachinstitution. Eine fehlende Angabe ist keine Entwarnung. Wenn Katze oder Hund im Haushalt leben, empfehlen Sie einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.

Perlenschnur-Pflege

Die Perlenschnur ist eine hängende Sukkulente, deren kugelrunde Blätter wie Perlen an dünnen Ranken aufgereiht sind. Die NC State Extension nennt 30 bis 60 cm Höhe und 30 bis 90 cm Breite, sie braucht also einen Platz mit Fallhöhe: ein Regal oder eine Ampel. Ost- und Westfenster nennt die Royal Horticultural Society ausdrücklich.

Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite. Diese Pflanze ist nicht harmlos: Die Royal Horticultural Society nennt ihren Saft stark hautreizend. Für Sie selbst heißt das Handschuhe beim Schneiden und den Saft von Augen und Haut fernhalten.

Wachsblume-Pflege (Hoya carnosa)

Die Wachsblume (Hoya carnosa) blüht aus demselben Stiel über mehrere Jahre immer wieder, und daraus folgt die eine Regel, die zählt: Die NC State Extension schreibt, man solle dem Impuls widerstehen, den Blütenstiel zurückzuschneiden, an dem Blüten gestanden haben. Wer diese Stiele abschneidet, schneidet künftige Blüten ab. Die Wachsblume ist dabei für Katzen und Hunde unbedenklich.

Dreimasterblume-Pflege (Tradescantia zebrina)

Die Dreimasterblume (Tradescantia zebrina) trägt die Zeichnung, die ihr die gebräuchlichen Namen Silver Inch Plant und Zebra Plant eingetragen hat. Gießen Sie an die Erde und nicht über das Laub: Blattflecken oder andere Pilzkrankheiten können durch zu dichten Stand entstehen oder dadurch, dass die Blätter beim Gießen nass werden.

Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite. Auch für Menschen gilt eine Vorsichtsmaßnahme: Der Umgang mit der Pflanze kann Hautreizung und Rötung verursachen, deshalb sind Handschuhe beim Schneiden sinnvoll.

Aeschynanthus-Pflege (Lipstick Plant)

Der Aeschynanthus trägt rote Röhrenblüten mit gelbem Schlund, und im Handel läuft er als Lipstick Plant. Die NC State Extension beschreibt Aeschynanthus radicans; für die Wohnung passt ein Nord- oder Ostfenster ohne direkte Mittagssonne.

Hinweis: Zur Haustiersicherheit gibt es für diese Art keinen belastbaren Eintrag: Der Eintrag der ASPCA unter dem Namen Lipstick Plant trägt als wissenschaftlichen Namen Aeschynanthus humilis, also eine einzelne, andere Art, und innerhalb einer Gattung kann die Giftigkeit sich unterscheiden. Einen weiteren Eintrag zur Gattung führt die ASPCA nicht. Wenn Katze oder Hund im Haushalt leben, empfehlen Sie einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.

Kroton-Pflege (Codiaeum variegatum)

Der Kroton (Codiaeum variegatum), im Handel auch Wunderstrauch genannt, wird wegen seiner Blattfarben verschenkt, und die hängen am Licht: Verblassen die Blätter, nennt BBC Gardeners' World die Antwort: mehr Sonne, etwa 4 bis 5 Stunden direkte Sonne am Tag, die Mittagssonne aber ausgenommen, also ein Ost- oder Westfenster.

Hinweis: Der Steckbrief dieser Website führt den Kroton als giftig; zu Katzen, Hunden und Pferden sagen die Quellen der Pflegeseite allerdings nichts, und das ist eine Lücke in den Quellen und keine Entwarnung. Halten Sie die Pflanze deshalb vorsichtshalber von Haustieren und kleinen Kindern fern. Für Sie selbst: Waschen Sie sich beim Umgang mit der Pflanze gründlich die Hände und halten Sie die Hände von den Augen fern.

Fittonie-Pflege

Die Fittonie (Fittonia albivenis) ist die kleine Pflanze mit dem auffälligen weißen, rosa oder roten Adernetz auf dunkelgrünem Blatt. In Rosa oder Rot passt sie zum Anlass, ohne dass eine Blüte nötig wäre; für Katzen und Hunde ist die Fittonie unbedenklich.

Forellenbegonie-Pflege (Begonia maculata)

Die Forellenbegonie passt zu jemandem, der schon Pflanzen pflegt: Die NC State Extension nennt eine Luftfeuchtigkeit über 75 Prozent; das Umweltbundesamt nennt für Wohnräume dagegen 40 bis 60 Prozent, weil oberhalb von 60 Prozent Schimmel begünstigt wird. Die Pflegeseite löst das über ein geschlossenes Gefäß, nicht über die Raumluft. Die NC State Extension beschreibt außerdem die Gattung Begonia, nicht die einzelne Art.

Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite. Auch für Menschen gilt eine Vorsichtsmaßnahme: Der Saft kann Hautreizungen verursachen, deshalb sind Handschuhe beim Schneiden sinnvoll.

Maranta-Pflege (Gebetspflanze)

Die Maranta (Maranta leuconeura), im Deutschen Gebetspflanze genannt, ist die niedrige Pflanze mit dem hellen Fischgrätmuster und den roten Blattadern. Die NC State Extension ordnet sie den Pfeilwurzgewächsen (Marantaceae) zu und nennt als Herkunft Brasilien.

Hinweis: Zur Haustiersicherheit gibt es für diese Art keine Einstufung: Die NC State Extension führt für Maranta leuconeura keinen Abschnitt zur Giftigkeit, und der ASPCA-Eintrag, der im Deutschen oft für die Maranta zitiert wird, läuft unter Calathea insignis. Das Giftinformationszentrum Bonn führt die Pfeilwurz als ungiftig, ist aber eine Einrichtung der Humanmedizin und sagt nichts über Hunde und Katzen. Wenn Katze oder Hund im Haushalt leben, empfehlen Sie einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.