Pflanze schenken: Genesungswünsche
Die folgenden Vorschläge passen zu diesem Anlass. Mit dem Licht- und Haustierfilter grenzen Sie die Liste weiter ein.
Das Usambaraveilchen (Saintpaulia) bleibt klein und passt auf eine Fensterbank oder einen Nachttisch, wo größere Topfpflanzen keinen Platz finden. Ein Nord- oder Ostfenster ohne direkte Mittagssonne reicht ihm. Die Pflege beschränkt sich im Wesentlichen auf Licht und Wasser. Für Katzen und Hunde ist das Usambaraveilchen unbedenklich.
Grünlilie-PflegeDie Grünlilie (Chlorophytum comosum) gilt als pflegeleicht und ist für Katzen und Hunde unbedenklich; sie eignet sich deshalb für jemanden, der gerade wenig Kraft für Pflege hat. Zu dunkel sollte der Platz allerdings nicht sein: Bei zu wenig Licht verblasst die Zeichnung, und die Pflanze bildet kaum noch Kindel. Gießen Sie lieber gleichmäßig als im Wechsel zwischen knochentrocken und klatschnass, denn braune Blattspitzen gehen unter anderem darauf zurück.
Glücksfeder-PflegeDie Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) kommt mit wenig Licht und langen Gießpausen zurecht, und deshalb hält sie auch dann durch, wenn eine Weile niemand nach ihr sieht. Wenn Sie unsicher sind, gießen Sie nicht: Bei dieser Pflanze ist die trockene Seite die sichere. Werden die Stiele lang und fallen auseinander, hilft ein hellerer Platz ohne direkte Sonne.
Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite. Die Pflegeseite nennt den Menschen eigens: Halten Sie die Pflanze von kleinen Kindern fern und tragen Sie beim Schneiden und Umtopfen Handschuhe.
Einblatt-PflegeDas Einblatt (Spathiphyllum) meldet sich deutlich: Hängende Blätter stehen meist für zu trockene Erde, und nach dem Gießen richtet es sich wieder auf. Nehmen Sie das als Warnsignal und nicht als Gießplan, denn jedes Welken ist Stress, und wer es regelmäßig darauf ankommen lässt, bekommt mit der Zeit braune Blattspitzen; prüfen Sie die Erde mit dem Finger und gießen Sie, bevor die Pflanze zusammenfällt. Sie kommt mit wenig bis mittlerem Licht zurecht; sie überlebt auch im dunklen Flur, blüht dort aber nicht. Hängen die Blätter bei feuchter Erde weiter, prüfen Sie die Wurzeln auf Fäulnis.
Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.
Schwertfarn-Pflege (Nephrolepis exaltata)Der Schwertfarn (Nephrolepis exaltata) bringt viel Grün ohne Blüte, und das wirkt ruhiger als ein kräftiger Farbakzent. Er möchte einen hellen Platz mit indirektem Licht und Wärme, dazu hohe Luftfeuchtigkeit und Erde, die nie ganz austrocknet. Trockene Luft ist sein wunder Punkt: Sie begünstigt Schildläuse und Spinnmilben, und in der Heizperiode von Oktober bis April ist die Raumluft oft trocken. Für Katzen und Hunde ist er unbedenklich.
Bergpalme-Pflege (Chamaedorea elegans)Die Bergpalme (Chamaedorea elegans) kommt mit wenig Licht aus und ist für Katzen und Hunde unbedenklich, für den Menschen nennt dieselbe Quelle allerdings eine Hautreizung durch den Fruchtsaft: Ein Nordfenster oder ein Platz weiter im Raum genügt ihr. Damit passt sie auch in Zimmer, die nicht nach Süden liegen. Gießen Sie durchdringend, lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und den Übertopf nicht volllaufen.
Kalanchoe-PflegeDie Kalanchoe (Kalanchoe blossfeldiana) wird meist blühend gekauft, und man kann die Blütezeit einfach genießen, ohne eine Wiederblüte zu erzwingen. Das nimmt Druck aus dem Geschenk. Gießen Sie erst, wenn die obersten wenigen Zentimeter der Erde trocken sind, im Winter sehr sparsam. Ost- und Westfenster sind im Sommer ideal, und im Gartencenter, im Baumarkt und im Blumenladen ist sie fast überall zu bekommen.
Hinweis: Für Haustiere giftig. Wenn die Pflanze in einen Haushalt mit Katze oder Hund geht, empfehlen Sie dazu einen Platz außerhalb ihrer Reichweite.